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Goldener Helm geht nach Schnifis

Die Wettkampfgruppe Schnifis freute sich über den Goldenen Helm.  Sams (3)

Die Wettkampfgruppe Schnifis freute sich über den Goldenen Helm.
 Sams (3)

Die Feuerwehrleis­tungsbewerbe wurden gestern in Ludesch durchgeführt. Den Goldenen Jugendhelm holte sich der Nachwuchs aus Blons.

Von Michael Steinlechner

Wie jedes Jahr Anfang Juli sind gestern Feuerwehrleute aus dem ganzen Land zusammengekommen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich miteinander zu messen. Bei den Leistungsbewerben auf dem Sportplatz in Ludesch kämpften die Teams in verschiedenen Kategorien um den Sieg. Das Hauptaugenmerk galt dabei der Klasse Silber. Denn die sechs besten Wettkampfgruppen aus dem ersten Durchgang durften am Nachmittag im Finale um den Goldenen Helm antreten. Auch in der Jugend wurde um eine solch besondere Trophäe gerungen.

Doch worum geht es beim Bewerb überhaupt? Bei den Erwachsenen wird unter anderem ein Löschangriff simuliert. In neunköpfigen Teams treten die Gruppen der einzelnen Feuerwehren an. Jeder hat eine bestimmte Aufgabe. Ein Teilnehmer fungiert als Gruppenkommandant. Die acht anderen führen den Löschangriff durch. Zuerst wird eine Saugleitung erstellt, mit der das Wasser zur Tragkraftspritze befördert wird. Danach wird eine Zubringerleiter von der Pumpe bis zu einem Verteiler gelegt. Von diesem aus geht dann die Angriffsleitung zu den beiden Strahlrohren.

Der Wettkampf wird „trocken“ durchgeführt. Das heißt, es wird nicht wirklich Löschwasser gepumpt. Die Sieger werden zum einen über die Zeit ermittelt. Zum anderen dürfen beim Legen der verschiedenen Leitungen keine Fehler gemacht werden. Für diese gibt es nämlich Strafpunkte. Zusätzlich müssen von den Teilnehmern noch ein 400-Meter-Staffellauf und eine Marsch­übung bewältigt werden.

Beim Bewerb gibt es zwei Klassen: Silber und Bronze. Der Unterschied ist, dass bei ersterer die Positionen der Teammitglieder ausgelost werden. Das heißt, jeder Einzelne muss alle Handgriffe beherrschen. Im Bronze-Bewerb hat jeder Teilnehmer seine fixe Aufgabe.

Bei der Feuerwehrjugend sind im Bewerb andere Herausforderungen zu bewältigen. Die Mädchen und Burschen absolvieren einen 70 Meter langen Hindernislauf. Dabei müssen sie einen Wassergraben, eine Hürde, einen Kriechtunnel sowie ein Laufbrett überwinden. Gleichzeitig wird eine Schlauchleitung verlegt. Am Ende der Strecke gibt es noch ein Zielspritzen mit einer Kübelspritze, zudem müssen Knoten angefertigt und Feuerwehr-Gerätschaften erkannt werden. Danach treten die Jugendlichen auch noch in einem 400 Meter langen Staffellauf an.

Goldener Helm. Für das Finale um den Goldenen Helm haben sich heuer die Wettkampfgruppen aus Schnifis, Thüringerberg, Düns, Au, Blons und Bezau qualifiziert. Im Kampf um den Sieg mussten sie erneut einen Löschangriff durchführen. Auch hier zählten wieder Geschwindigkeit und Genauigkeit. Gewinner waren heuer die Feuerwehrleute aus Schnifis. Bei ihnen hieß es im Finale bereits nach 36 Sekunden „Wasser Marsch“. Auf Platz zwei landete das Team aus Düns vor der Wettkampfgruppe Thüringerberg.

Bei den Jugendlichen matchten sich der Nachwuchs aus Blons, Tschagguns, Lauterach und Au um den Goldenen Jugendhelm. Siegreich waren die Blonser. Dahinter folgten Lauterach, Au und Tschagguns.

Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter zeigte sich erfreut über die Veranstaltung. Denn diese diene nicht nur dem Kräftemessen der einzelnen Feuerwehren. Viel mehr sei der Leistungsbewerb auch ein Treffpunkt, um miteinander ins Gespräch zu kommen und den freundschaftlichen Austausch zu pflegen. „Mit Reden kommen bekanntlich die Menschen zusammen und in Ludesch konnte dieses Ziel erreicht werden“, sagte Vetter.

<p class="caption">Bei der Feuerwehrjugend kamen die Sieger aus Blons.</p>

Bei der Feuerwehrjugend kamen die Sieger aus Blons.

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