Vorarlberg

Lufthansa-Streik traf auch Vorarlberger

27.07.2022 • 18:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Über 1000 Flüge wurden in Frankfurt und München gestrichen. <span class="copyright">AFP/Christof Stache</span>
Über 1000 Flüge wurden in Frankfurt und München gestrichen. AFP/Christof Stache

Bei Loacker Tours waren einige Reisende von Ausfällen betroffen. Keine Probleme gab es dagegen bei Nachbaur Reisen und High Life Reisen.

Ein Warnstreik des Bodenpersonals der deutschen Lufthansa hat am Mittwoch zur Absage von über 1000 Flügen vor allem an den Drehkreuzen in München und Frankfurt geführt. Wie die dpa berichtet, mussten über 130.000 Passagiere ihre Reisepläne ändern oder aufgeben. Auch einige Vorarlberger Reisende waren von den Flugausfällen betroffen, wie Ralf Loacker, Geschäftsführer von Loacker Tours, auf Nachfrage berichtet. So habe man für einige Kunden Umbuchungen vornehmen oder andere Lösungen finden müssen. Dies sei auch in allen Fällen gelungen. Glücklicherweise habe es sich beim gestrigen Mittwoch nicht um einen Hauptreisetag gehandelt.

Flugausfälle seien mittlerweile leider „nichts Neues“ mehr, meinte Loacker. Immer wieder würden Flüge storniert und man müsse für Kunden Alternativen finden. Damit sei teilweise ein enormer Aufwand verbunden, da mittlerweile selbst die Verantwortlichen in den Reisebüros manches Mal Probleme hätten, Ansprechpartner bei den Airlines zu erreichen. Loacker befürchtet, dass die Probleme in der Luftfahrtbranche noch einige Zeit bestehen werden.

Drehkreuz für Fernreisen

Keine Probleme mit Flugausfällen gab es am Mittwoch dagegen für Kunden von Nachbaur Reisen und High Life Reisen, berichtete Geschäftsführer Michael Nachbaur. Dies sei allerdings durchaus überraschend, da gerade München ein wichtiges Drehkreuz für Fernreisen sei.

Zugleich stellte Nachbaur aber auch klar, dass die Bilder von Chaos an europäischen Flughäfen aus der jüngsten Zeit im Bodenseeraum nicht zutreffend seien. Weder in Zürich, Friedrichshafen oder München gebe es große Verzögerungen. Denn im Gegensatz zu anderen Airports seien hier während der Pandemie keine großen Kürzungen beim Personal vorgenommen worden. Daher gebe es auch kein Chaos.

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