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Telekom: Ex-Vorstände werden angeklagt

Untreueverdacht wegen Provisionszahlungen. Broker ebenfalls im Visier der Staatsanwälte.

Eine mutmaßliche Kursmanipulation im Jahr 2004, die zu Provisionszahlungen an 100 Telekom-Manager geführt hat, hat für die früheren Telekom-Vorstände Heinz Sundt, Rudolf Fischer und Stefano Colombo ein gerichtliches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Wien erhob Anklage wegen des Verdachts der Untreue. Angeklagt werden auch der Broker Johann Wanovits und ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter der Telekom. Die Anklagen sind noch nicht rechtskräftig.

Führungskräfte

Wanovits soll im Februar 2004 im Auftrag der Ex-Vorstände Aktien der Telekom Austria nur zu dem Zweck gekauft haben, um einen Anstieg des Aktienkurses herbeizuführen. Dadurch wiederum kam es zur Ausschüttung von Provisionen in der Höhe von insgesamt neun Millionen Euro an etwa 100 Führungskräfte. Auch die angeklagten Vorstände sollen stark profitiert haben. Als Gegenleistung habe Wanovits bis 2008 1,5 Millionen Euro erhalten.

Der Bankier sprach in einer Reaktion von einem „börsenüblichen Geschäft. Die Finanzmarktaufsicht hat schon 2004 bestätigt, dass ich den Kurs nicht manipuliert habe.“ Fakt sei außerdem, dass nicht Provisionen ausbezahlt wurden, sondern die Mitarbeiter Aktienoptionen hielten, die ihnen die Telekom abgekauft habe.

In der komplexen Causa Telekom ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen insgesamt 40 Beschuldigte. Mit weiteren Anklagen sei zu rechnen.

Denkzettel Seite 8

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