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Warum Twitter nicht auf Touren kommt

Die Nutzerzahlen steigen, die Verluste bleiben hoch. Ein Aktienkurseinbruch kostet Milliarden.

MARKUS ZOTTLER

Für das erste Quartal 2014 meldete der Kurznachrichtendienst Twitter einen Verlust von 132 Millionen US-Dollar (95 Millionen Euro). Somit verzeichnet das Unternehmen weiterhin seit der Gründung im Jahr 2006 keinen Gewinn. Schon am Mittwoch brach der Aktienkurs um zwölf Prozent ein, drei Milliarden Dollar an Börsenwert gingen verloren. Gestern erholte sich die Aktie ein wenig, auf den Weihnachts-Höchstwert (73 Dollar) nach dem geglückten Börsenstart im November fehlen aber noch immer 15 Dollar. Zu kämpfen hat Twitter vor allem mit zwei Begebenheiten:

Zu geringes Wachstum. Twitter verzeichnete zuletzt 255 Millionen Nutzer im Monat, in Österreich verwenden 117.000 Nutzer den Kurznachrichtendienst. Die Zahlen steigen zwar beständig, die Dynamik ähnlicher Dienste erreicht man aber nicht. Als Vergleich: WhatsApp übersprang jüngst die Schwelle von einer halben Milliarde Nutzer, Facebook hält bei 1,28 Milliarden Nutzern im Monat und konnte von Jänner bis März noch immer mehr neue Nutzer akquirieren als Twitter.

Zu geringe Werbeerlöse. Bis vor drei Jahren hatte Twitter noch gar kein Werbegeschäft, ein ungestörtes Nutzen war den Gründern wichtiger. Erst langsam kommt das Geschäft in Fahrt. Ein Hoffnungsschimmer: 80 Prozent seiner Werbeumsätze erlöst Twitter bereits mit Anzeigen auf Mobilgeräten.

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