Rom: Grünes Licht für Teilprivatisierung der Post

Rom. Die italienische Regierung hat am Freitag den Verkauf von Anteilen an der Post und der Flugsicherung Enav genehmigt. So würden bis zu 40 Prozent der Poste Italiene und bis zu 49 Prozent der Enav veräußert, teilte das Büro von Ministerpräsident Matteo Renzi mit. Damit bleibt der Staat bei beiden Unternehmen Mehrheitseigentümer. Durch den Verkauf von Anteilen will Italien einen Teil seiner Schulden abbauen. Die sind mit mehr als 130 Prozent des Bruttoinlandsprodukts die zweithöchsten in der EU hinter dem krisengeplagten Griechenland.

Die Anteile der Post sollen öffentlich angeboten werden, während die Regierung im Fall der Enav darüber nachdenkt, Teile des Unternehmens direkt an einen einzigen Investor zu veräußern. Den Mitarbeitern beider Firmen würden Preisnachlässe beim Aktienkauf gewährt, teilte Renzis Büro mit. Die Entscheidung für die Teilprivatisierungen hatte im Januar bereits die Vorgängerregierung unter Ministerpräsident Enrico Letta auf den Weg gebracht. Damals war erwartet worden, dass Italien durch den Verkauf bis zu 5,8 Milliarden Euro einnehmen wird.

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