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Kühler Abgang des Hypo-Aufsichtsrats

Wien. Für Gesprächsstoff sorgte die gestrige Hauptversammlung der Hypo Alpe Adria aus zwei Gründen. Zum einen wurde der gesamte Aufsichtsrat ausgetauscht, zum anderen die Entlastung früherer Bankverantwortlicher aufgehoben.

Die für den Bilanzabschluss 2013 verantwortlichen Vorstände und Aufsichtsräte der staatlichen Krisenbank sind entlastet worden. Das änderte aber nichts daran, dass der gesamte Aufsichtsrat am Ende der Sitzung ausgetauscht wurde. Adolf Wala, Rudolf Scholten, Alois Steinbichler und Helmut Draxler haben ihre Funktionen zurückgelegt. Das Finanzministerium begründet den Wechsel mit dem Übergang der Hypo in eine Abwicklungseinheit. Erst am Dienstag waren die Verträge der Aufsichtsratsmitglieder aufgelöst worden. Offiziell einvernehmlich. Doch der Abgang fiel kühl aus, wie an einer Mitteilung der Räte nach der Hauptversammlung abzulesen war: Demnach haben sie „die Gesellschaft in Kenntnis gesetzt, dass sie mit Ende der ordentlichen Hauptversammlung ihren Rücktritt erklärt haben“.

Neu ins Kontrollgremium eingetreten sind Herbert Walter (Ex-Chef der Dresdner Bank), Wolfgang Hartmann (Commerzbank), Alois Hochegger (früherer Sparkassenpräsident), Regina Friedrich (Ex-Spediteurin) und Christine Sumper-Billinger (Chefin des Bundesrechenzentrums).

Aufgehoben wurde die Entlastung von Bankverantwortlichen der Jahre 2005 bis 2008. Das sind die Nachbeben der Affäre um die Sonderdividende.

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