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Österreichs Familienbetriebe weniger optimistisch gestimmt

EFB und KPMG veröffentlichten zweite Auflage des European Family Business Barometers.

In Österreich blicken 56 Prozent der Verantwortlichen von Familienunternehmen optimistisch in die Zukunft – deutlich weniger als im europäischen Durchschnitt von 71 Prozent, geht aus dem aktuellen „European Family Business Barometer“ der Beratungsfirma KPMG hervor. Steigende Lohnnebenkosten und sinkende Rentabilität würden hierzulande als größte Herausforderungen gesehen, teilt Yann-Georg Hansa, Partner bei KPMG in Wien, in einer Aussendung mit.

Europaweit sei der Optimismus hingegen gestiegen. In der aktuellen Befragung gaben 71 Prozent der Teilnehmer an, dass sie die nächsten sechs Monate für ihr Unternehmen durch positiv einschätzten. In der vorangegangenen Umfrage im Dezember 2013 waren es nur 54 Prozent.

Starke Abweichung

Besonders bei den Lohnnebenkosten würden die Ergebnisse in Österreich stark vom europäischen Durchschnitt abweichen, der aktuell bei 20 Prozent liege, heißt es von Seiten von KPMG Austria. Ein Drittel der Befragten in Österreich sehe die Schwierigkeit darin, hoch qualifizierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen.

„Die Ergebnisse dieser zweiten Ausgabe stützen die Aussage, dass Familienunternehmen einen stabilen Faktor für Wachstum in Europa darstellen. Dennoch muss in Österreich der Entwicklung hinsichtlich des Rentabilitätsdrucks und der steigenden Lohnnebenkosten entgegengewirkt werden, um den anhaltenden Erfolg von Familienunternehmen zu gewährleisten“, informiert Yann-Georg Hansa. In diesem Zusammenhang seien die Erwartungen der Familienunternehmen in Bezug auf die aktuelle Steuerdiskussion sicherlich sehr hoch.

Im europäischen Spitzenfeld lägen die österreichischen familiengeführten Unternehmen beim Umsatz: Weniger als ein Fünftel habe zuletzt mit sinkenden Umsatzzahlen zu kämpfen gehabt.

Anders bei den Mitarbeitern: Im Europa-Schnitt hätten 40 Prozent ihre Personalressourcen ausgebaut, in Österreich nur knapp ein Viertel. 88 Prozent der österreichischen Familienunternehmen planten Investitionen, im europäischen Durchschnitt seien es 75 Prozent.

Das von KPMG und European Family Businesses (EFB), einem Zusammenschluss nationaler Verbände, veröffentlichte Barometer erhebt die Zuversicht europäischer Familienbetriebe. Die zweite Auflage basiert auf 710 ausgefüllten Fragebögen einer Online-Befragung von Familienbetrieben in 18 europäischen Ländern. In Österreich nahmen 52 Unternehmen an der Umfrage teil.

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