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Börsengespräche

Warum gehen Unternehmen an die Börse?

Fachleute sind sich einig: Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation und dem anhaltend niedrigen Zinsniveau dürfte auch 2015 ein Aktien-Jahr werden. Aber was bewegt Unternehmen überhaupt an die Börse zu ­gehen? Und wie können Anleger entscheiden, in welche Aktien sie nun investieren sollen?

Stellen Sie sich vor, Sie würden ein erfolgreiches Unternehmen führen und wollen expandieren. Es gibt mehrere Wege, wie Sie zu Kapital kommen: Sie könnten einen Kredit aufnehmen. Das hat den Nachteil, dass Sie Zinsen zahlen müssen – und zwar in wirtschaftlich guten und schlechten Zeiten. Oder Sie beteiligen andere in Form von Aktien an Ihrem Unternehmen. Laufen die Geschäfte gut, erhalten die Aktionäre eine Gewinnbeteiligung, die sogenannte Dividende. Bei schlechtem Geschäftsgang bleiben zwar die Aktien, darüber hinaus aber gehen die Beteiligten leer aus.

Voraussetzung für diese Lösung ist jedoch die Rechtsform „Aktiengesellschaft“. Nur eine solche darf Aktien ausgeben, muss aber über Grundkapital von mindestens 50.000 Euro verfügen. Allein die Vorbereitung einer Börsennotierung kostet aber eine Menge – bis zu zehn Prozent des gesamten Emissionsvolumens, also jenes Betrages, den Sie eigentlich über Aktionäre aufbringen wollen. Dazu kommen noch die laufenden Kosten einer Börsenpräsenz. Die Wiener Börse empfiehlt deshalb nur Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa neun Millionen Euro den Gang an die Börse.

Ein Börsengang bringt viel Aufmerksamkeit und einen hohen Bekanntheitsgrad, vor allem in Österreich. Das kurbelt das Geschäft an. Beteiligen Unternehmen Management und Mitarbeitende, schaffen sie zusätzlich Engagement und gute Stimmung nach innen.

Vorteile für Investoren

Als klassisches Anlagesegment bieten Aktien große Chancen. So ist man direkt am Marktgeschehen beteiligt, ohne ein eigenes Unternehmen gründen zu müssen. Darüber hinaus kann man wertvolle Impulse zu einer positiven Wirtschaftsentwicklung beitragen.

Mein Tipp: Wenn Sie Geld zumindest mittelfristig anlegen und auch ein gewisses Risiko einzugehen bereit sind, könnten Aktien für Sie eine gute Wahl sein. Einzelaktien machen als Bestandteil eines gut ausgewogenen Portfolios Sinn. Beachten Sie dabei jedoch, dass Qualitätsaktien – das sind Beteiligungen an etablierten Marken-Firmen – meist weniger Risiko bedeuten als die Investition in sogenannte Startup-Unternehmen. Noch mehr Risikostreuung bieten Aktienfonds, die gleich mehrere Titel einer Branche, eines Landes oder einer Region umfassen.

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