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Spar investiert fast halbe Milliarde

Der Handelskonzern Spar sieht sich zum fünften Mal in Folge als Wachstumsführer der Branche in Österreich. Bei Spar legte der Bereich Lebensmittel im Inland 2014 um zwei Prozent zu (nach 4,3 Prozent im Jahr davor), was deutlich über dem Branchenwachstum von 0,3 Prozent liege. Im Ausland erzielte der Konzern 3,2 Prozent Plus.

Insgesamt betreibt die Spar-Gruppe im In- und Ausland bereits mehr als 2900 Standorte, beschäftigt 73.000 Menschen und erwirtschaftet einen Umsatz von 12,6 Milliarden Euro. Fast die Hälfte davon, 5,91 Milliarden Euro (plus 1,9 Prozent), kommt von Spar Österreich, wo die Gesamtzahl der Standorte (Spar, Interspar und Eurospar) um acht auf 1599 leicht gesunken ist – obwohl 37 Märkte neu eröffnet und 120 modernisiert wurden. Heuer sind wie im Vorjahr Investitionen von rund 450 Millionen Euro im In- und Ausland geplant. Derzeit sind drei große Neu- bzw. Umbauprojekte in der Umsetzung, ein weiteres in Planung. Vor allem Interspar expandiert kräftig, teilt der Konzern mit.

Viel Flächenwachstum meldet Spar zudem in Kroatien und Italien. Sorgen bereitet allerdings der ungarische Markt. Nach dem Auslaufen der Krisensteuer wurde die Lebensmittelaufsichtsgebühr so stark erhöht, dass Spar mit 30 Millionen zusätzlichen Abgaben rechnet, außerdem besteht ein gesetzlicher Zwang, Gewinne zu schreiben. Spar reduziert deshalb geplante Investitionen in Ungarn um die Hälfte und denkt über Schließungen nach.

Die Spar-Tochter Hervis bilanzierte mit einem Umsatzplus von 2,4 Prozent ebenfalls deutlich besser als die Branche, die um 2,5 Prozent geschrumpft ist. Hervis betreibt in sieben Ländern 189 Märkte.

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