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Waibel spürt Boom am Bau

Klauser Bekleidungshersteller mit positiver Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Der Berufsbekleidungshersteller und -händler Waibel GmbH hat im Geschäftsjahr 2016/17 (30.4.) nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 6,9 Millionen Euro erzielt. Das ist ein Plus von rund acht Prozent gegenüber dem vorangegangenen Jahr, wie der geschäftsführende Gesellschafter Richard Waibel erklärte. Auch die Ertragssituation habe sich zufriedenstellend positiv entwickelt. Die genannten Zahlen umfassen die Waibel GmbH in Klaus sowie die 66,6-Prozent-Tochter Rheintaltex in Liechtenstein, die ausschließlich Waibel-Produkte in der Schweiz und in Liechtenstein verkauft. Nicht enthalten ist die eigene Produktionsfirma in Tschechien, die keine Außenumsätze hat. Auch im Jahr davor zeigt der Jahresabschluss der Waibel GmbH eine positive Ertragslage.

Waibel begründet das Wachstum vor allem mit der starken Nachfrage nach immer besserer Berufsbekleidung insbesondere im Bau- und Baunebengewerbe. Der Boom dieses Bereiches sei eindeutig im Bestellverhalten der Unternehmen zu spüren. Eine immer größere Rolle spielen dabei auch die Attraktivität von Berufsbekleidung sowie der Wiedererkennungsfaktor von Mitarbeitern einer Firma. Zudem wollten immer mehr Verantwortliche wissen, woher die Bekleidungsartikel stammen und wo sie produziert werden. „Mit unserer eigenen Produktion im EU-Land Tschechien sind wir hier im Vorteil“, sagt Waibel.

Eigenmarke. Der Bekleidungshersteller erzielt rund 60 Prozent des Geschäftsvolumens mit (Berufs-)Bekleidungsartikeln, wobei hier mittlerweile deutlich mehr als die Hälfte auf die Eigenmarke „Waibel“ entfalle. Das erkläre sich auch dadurch, dass Waibel hinsichtlich Sonderanfertigungen sehr flexibel sei, sagte der Geschäftsführer. Entwicklung und Schnitt der Eigenmarke finden zur Gänze in Vorarlberg statt. Produziert wird „Waibel“ schlussendlich im Werk in Tschechien. Der restliche Umsatz im Bekleidungsbereich entfällt auf den Handel der dänischen Berufsbekleidungsmarke „Engel“. Die anderen 40 Prozent des gesamten Geschäftsvolumens stammen aus den Bereichen Schuhe, Handschuhe und Sicherheitsausrüs­tung. Ein kleiner Teil entfällt noch auf in Klaus produzierte Eingangsmatten.

Um der steigenden Nachfrage zu begegnen, will Waibel den Produktionsstandort in Tschechien personell aufstocken. So soll die Zahl der Näherinnen dort von bislang 35 auf etwa 45 erhöht werden. Zudem werde schon jetzt mit drei Partnerfirmen vor Ort zusammengearbeitet. Allerdings werden auch in Klaus drei neue Angestellte für die Bereiche Lager, Büro und Verkauf gesucht. „Wir sind gegenwärtig personell voll ausgelastet“, berichtet Waibel. Derzeit werden 73 Mitarbeiter beschäftigt.

Zudem werde man mittelfris­tig nicht darum herumkommen, auch den im Eigentum befindlichen Firmenstammsitz in Klaus baulich zu erweitern. Diese Erweiterungsinvestition soll innerhalb von drei Jahren bis etwa 2020 oder 2021 über die Bühne gehen. Dabei gehe es insbesondere um den Büro- und Logistikbereich. „Die ersten Planungen hierfür sind bereits in Vorbereitung.“ In den vergangenen drei Jahren wurden bereits rund 400.000 Euro in eine neues EDV-System investiert.

Günther Bitschnau/WPA

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