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Wien

Arbeitsmarkt bleibt für Kroaten bis 2020 gesperrt

Bundeskanzler Sebasitian Kurz.  Reuters

Bundeskanzler Sebasitian Kurz.  Reuters

Einmal noch kann die Öffnung des Arbeitsmarkts für ­Kroaten verschoben werden, bis ins Jahr 2020.

Bisher gibt es keine volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Kroaten. Das soll nach dem Willen der ÖVP-FPÖ-Regierung noch bis 2020 so bleiben. Unterstützt wird diese Forderung auch von der SPÖ. Lediglich in der ÖVP gibt es einige kritische Stimmen. Dennoch wird Österreich bei der EU um eine weitere Verlängerung der Beschränkung für Kroaten ansuchen, sagt ein Sprecher von Bundeskanzler Sebastian Kurz. Bis 2020 ist das noch möglich, dann muss der Arbeitsmarkt auch für Bürger aus dem jüngsten EU-Mitglied geöffnet werden.

Die Zahlen des AMS liefern die Argumente für eine Verlängerung. Laut AMS-Chef Johannes Kopf arbeiten 28.000 Kroaten in Österreich. Sie kommen über Kontingente für Saisonniers und Fachkräfte. Eine Öffnung würde rund 10.000 weitere Kroaten auf den österreichischen Arbeitsmarkt bringen. Doch schon jetzt seien überdurchschnittlich viele Kroaten in Österreich arbeitslos.

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