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Steuertipp

Verluste bei Konvertierung

Markus Jäger, Steuerberater, Wirt­schafts­prüfer, Wolfurt

Markus Jäger, Steuerberater, Wirt­schafts­prüfer,
Wolfurt

Wie sind Schweizer-Franken-Konvertierungsverluste im Betriebsvermögen zu behandeln?

Markus Jäger: Von der gesetzlichen Neuordnung der Kapitalvermögensbesteuerung ab 1. April 2012 waren nach Ansicht der Finanzverwaltung auch Verluste aus der Konvertierung von betrieblichen Fremdwährungskrediten umfasst. Gemäß Randziffer 804 der Einkommensteuerrichtlinien waren derartige Verluste, die in den vergangenen Jahren regelmäßig bei der Konvertierung von Franken-Krediten in Euro entstanden, nur zur Hälfte abzugsfähig (bzw. 55 Prozent ab 1. Jänner 2016). In einem jüngst veröffentlichten Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes wurde der Auffassung der Finanzverwaltung eine Absage erteilt. Da es sich bei Fremdwährungsverbindlichkeiten um keine Wirtschaftsgüter handelt, welche Kapitalerträge begründen können, sind die für Kapitalvermögen vorgesehenen gesetzlichen Regelungen nicht anwendbar. Betriebliche Konvertierungsverluste sind daher zur Gänze als Betriebsausgabe absetzbar. Dies gilt im umgekehrten Fall auch für betriebliche Konvertierungsgewinne, welche zur Gänze eine Betriebseinnahme darstellen und nicht dem besonderen Steuersatz von 27,5 Prozent (bzw. 25 Prozent bis 31. Dezember 2015) unterliegen.

<p class="caption">Markus Jäger, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Wolfurt</p>

Markus Jäger, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer,
Wolfurt

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