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Steuertipp

Anzeigepflicht für Schenkungen

Markus Jäger, Steuerberater, Wirt­schafts­prüfer, Wolfurt

Markus Jäger, Steuerberater, Wirt­schafts­prüfer,
Wolfurt

Welche Schenkungen müssen dem Finanzamt gemeldet werden?

Markus Jäger: Seit dem Wegfall der Schenkungs- und Erbschaftssteuer im Sommer 2008 besteht für bestimmte Schenkungen eine Anzeigepflicht nach den Regelungen zum Schenkungsmeldegesetz. Anzeigepflichtig sind Schenkungen von Bargeld, Kapitalforderungen, Gesellschaftsanteilen, Betrieben, beweglichem Vermögen (z.B. Schmuck) und immateriellem Vermögen (z.B. Urheberrechte). Die Anzeige ist innerhalb von einer Frist von drei Monaten vorzunehmen. Nicht anzeigepflichtig sind Schenkungen an Angehörige bis insgesamt 50.000,00 Euro innerhalb eines Jahres sowie Schenkungen an andere Personen bis insgesamt 15.000,00 Euro innerhalb von fünf Jahren. Grundstücksschenkungen unterliegen der Grunderwerbsteuer und sind deshalb auch nicht anzeigepflichtig. Ausgenommen sind auch übliche Gelegenheitsgeschenke bis zu einem Wert von 1000 Euro sowie Hausrat (ohne Wertgrenze). Das Unterlassen einer Anzeige wird als Finanz­ordnungswidrigkeit mit einem Betrag bis zu zehn Prozent der nicht angezeigten Schenkung bestraft. Eine schuldbefreiende Selbstanzeige bei Verletzung der Meldeverpflichtung kann längstens innerhalb eines Jahres eingebracht werden.

<p class="caption">Markus Jäger, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Wolfurt</p>

Markus Jäger, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer,
Wolfurt

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