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Steuertipp

Besteuerung von Dividenden

Markus Herburger, Steuer­berater und Wirtschaftsprüfer, Univ.-Dozent Feldkirch

Markus Herburger, Steuer­berater und Wirtschaftsprüfer, Univ.-Dozent Feldkirch

Kleinanlegern wird das Leben nicht gerade leicht gemacht. Obwohl Aktienbesitzer derzeit schöne Dividenden ausgeschüttet bekommen, ist die Besteuerung mit 27,5 Prozent höher als bei Sparbuchzinsen (25 Prozent). Allerdings muss gesagt werden, dass es momentan für Spareinlagen de facto keine Zinsen gibt, währenddessen Dividendenrenditen von drei und mehr Prozent keine Seltenheit sind.

Wer jedoch ausländische Wertpapiere hält, muss unter Umständen bis zu 47,5 Prozent an Steuern bezahlen, und weitere Gebühren sind da noch gar nicht inkludiert. Bei Schweizer Aktien greift zunächst der dortige Fiskus zu und kassiert 35 Prozent Steuer. Dann bedient sich der heimische Fiskus und rechnet zwar bis zu 15 Prozent an. 12,5 Prozent nimmt sich der österreichische Finanzminister. Damit bleiben 20 Prozent zu viel bezahlte Steuer vorerst hängen, welche man sich in der Schweiz zurückholen muss, und auch das kostet.

In Frankreich oder Italien lässt man die Rückholung bei kleinen Positionen lieber sein (lange und komplizierte Verfahren).

Im besten Fall hält man Wertpapiere aus Ländern, in denen die Steuer (für Ausländer) nicht mehr als 15 Prozent beträgt, denn dann kommt man mit einer Steuerbelas­tung von 27,5 Prozent davon. Das wären etwa die Niederlande, die USA oder England.

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