41-Jähriger beim Brückenspringen in Neue Donau gestorben

29.07.2026 • 16:06 Uhr

Ein 41-Jähriger ist am Dienstagabend in Wien-Floridsdorf nach mehreren Sprüngen vom Georg-Danzer-Steg in die Neue Donau gestorben. Der Tscheche war mit Freunden unterwegs und anscheinend alkoholisiert, erläuterte Polizeisprecherin Anna Gutt auf APA-Nachfrage. Nach mehreren erfolgreichen Sprüngen tauchte der Mann kurz vor 21.00 Uhr plötzlich nicht mehr auf. Zeugen schlugen Alarm, ein Großeinsatz der Polizei, der Wiener Berufsrettung und der Berufsfeuerwehr war die Folge.

Feuerwehrtaucher fanden den Mann und brachten ihn an Land. Die Reanimationsmaßnahmen der Berufsrettung Wien blieben jedoch ohne Erfolg. Die Ermittlungen der Wasserpolizei ergaben keine Hinweise auf Fremdverschulden. Es deute alles auf Tod durch Ertrinken hin, sagte Gutt.

Die Polizei warnte eindringlich davor, von Brücken in Flüsse, Seen oder andere Gewässer zu springen. Brückenspringen stelle ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und kann zu schweren Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen.