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Politik

kompakt

ThunDefekte Seilbahn: Touristen geborgen

Querschnittlähmung nach Unfall

Entwendeter Traktor kippte um. Prozess im Juli wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Angeklagten, der Traktor in Gang setzte.

Kompakt

DorenBub bei Frontalunfall von Traktor und Pkw verletzt

Mangold auf Expansionskurs

Bäckerei Mangold wird heuer Filialen in Schruns, Dornbirn und Lustenau eröffnen. Fertigstellung des neuen Stammsitzes für November geplant.

Start der zweiten Bauphase am Brachsenweg

Bis zum Frühjahr 2020 soll ein neues Quartier in Bregenzer Seenähe bezugsfertig sein. Der gemeinsame Bebauungsplan der Wohnbauselbsthilfe und des privaten Bauträgers i+R Wohnbau sieht am Brachsenweg 39 Miet- und Mietkaufwohnungen sowie 30 Eigentumswohnungen vor. Ein flexibles und kostengünstiges Wohnangebot, mit dem insbesondere junge Menschen angesprochen werden sollen. Gemeinsam genutzt wird der Spielplatz sowie die Tiefgaragenzufahrt. „2700 dringend Wohnungssuchende in Vorarl­berg zeigen, wie wichtig geförderter Wohnbau ist“, betont der Geschäftsführer der Wohnbauselbsthilfe, Erich ­Mayer. Mit einer Warmmiete von unter neun Euro sei dieses Projekt ein wichtiger Beitrag zum leistbaren Wohnen im Land.Übergabe in 2020. Die Inves­tition für die Wohnanlage beträgt insgesamt 7,4 Millionen Euro.

Förderungen für ambulante Pflege und Betreuung

Hauskrankenpflege und Mobile Hilfsdienste sind unverzichtbar, um eine Betreuung zu Hause sicherzustellen. Die Leistungen dieser Einrichtungen werden heuer von Land und Gemeinden mit insgesamt 8,9 Millionen Euro aus dem Vorarlberger Sozialfonds gefördert. Das teilt Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker in einer Aussendung mit.6,6 Millionen Euro fließen in die Hauskrankenpflege. Die 66 ansässigen Hauskrankenpflegevereine haben zusammen etwa 62.000 Mitglieder. 329 hauptamtliche Pflegefachkräfte sind für die medizinisch-fachliche Pflege im ambulanten Einsatz, viele davon in Teilzeitbeschäftigung. Dazu kommen zirka 500 ehrenamtliche Funktionäre. Im Jahr 2017 haben Hauskrankenpfleger 8255 Menschen betreut, insge­s-amt wurden 307.319 Einsatzstunden geleistet.Investitionen. Die 49 Anbieter von Mobilen Hilfsdiensten im Lande werden mit insgesamt 2,3 Millionen Euro...

International

Lokal

„Motorradfahren muss geübt werden

Die Anzahl der Motorräder ist seit Jahren kontinuierlich am Steigen – erfreulicherweise nicht jene der tödlichen Unfälle. Heuer gab es aber bereits relativ viele.

Wenn der Nachbar plötzlich jubelt

Wer zuletzt lacht, hat das langsamste TV-Signal: Satellitenempfänger sehen die WM-Tore am schnellsten, Online-Dienste brauchen zum Teil deutlich länger.

Der Unscheinbare

Luka Modric wurde einst aufgrund seiner schmächtigen Statur für nicht gut genug befunden. Heute gehört er zu den besten Mittelfeldspielern der Welt.

Sport

Genf

SegnungVor der Papst-Messe segnet ein Priester eine Gläubige.

Vatikanstadt

Der als Fotograf des Papstes tätige Francesco Sforza hat nach Angaben auf dem...

Der verstrickte Makler

Es ist gut, im Gespräch mit den Visegrád-Staaten zu bleiben. Um im Flüchtlingsstreit in Europa vermitteln zu können, ist Wien freilich selbst zu tief darin involviert.

Der alte Clown, ein Zauberer

Ein alter Mann im Dialog mit seinem jüngeren Selbst: In Samuel Becketts Einakter „Das letzte Band“ hört ein Greis alte Tonbänder von sich selbst ab und lässt dabei sein Leben Revue passieren; vor fünf Jahren hat Peter Stein das Einpersonenstück für und mit Klaus Maria Brandauer inszeniert, und es ist eine dieser Sternstunden, die einem das Theater, dieser knirschende alte, wunderbare Apparat, unverhofft bescheren kann. Brandauer zeigte dem Publikum diesen alten Clown, der als Liebender, vielleicht als Mensch versagt hat, er spielte todtraurig, eiskalt, urkomisch, man erlebte die Zärtlichkeit des Schauspielers zu seiner Figur und seine Demut vor dem Text, und diesen seltenen Zauber aus Charisma und Zurückhaltung, den auf der Bühne nur die wenigsten zusammenbringen. Er scheinbar mühelos. Ute Baumhackl

Brandauer und mein erstes Mal

Den ersten Kinofilm vergisst man nicht. Schon gar nicht, wenn man schon vierzehn Jahre alt war und vom ersten Freund ausgeführt wurde. Dass wir in „Jenseits von Afrika“ landeten, war eher Zufall, denn in unserem Ortskino war die Auswahl beschränkt. Aber der Film hatte alles: große Gefühle, opulente Bilder, wunderbare Musik. Und zwei faszinierende männliche Hauptfiguren: Robert Redford, einfach himmlisch. Und Klaus Maria Brandauer, ungemein faszinierend als schillernder, notorisch untreuer Baron Blixen. Nach dem Film haben wir mit Freunden noch lange diskutiert, was Freundschaft darf, was Liebe ist und wie man beides verbinden kann. Seit damals habe ich Brandauer in vielen großartigen Rollen gesehen. Trotzdem bleibt er für mich vor allem Baron Blixen, der mein erstes Mal unvergesslich gemacht hat. Marianne Fischer

Immer anders,immer er selbst

In seiner Karriere hat Klaus Maria Brandauer für viele magische Momente und Begegnungen gesorgt. Acht, die aus unterschiedlichsten Gründen unvergesslich bleiben.

Soldat als Dieb

Ein 60-jähriger Vizeleutnant soll während eines Einsatzes im Libanon 880.000 Euro gestohlen...

Eine Zahl und ihre vielenDeutungen

REPORTAGE. Am letzten Tag vor einer dreiwöchigen Prozesspause ging es um die entscheidende Woche des Buwog-Verkaufs. Wer wusste wann was? Und wie kam Walter Meischberger zum entscheidenden Zund? Von Thomas Götz

Neue Mutter für Rehkitz „Bambi“

Im Wiener Tierschutzverein wird ein verwaistes Rehkitz aufgepäppelt. Weil das Muttertier verendet war, wurde „Bambi“ von einer aufmerksamen Frau in Gänserndorf geborgen und in sein neues Zuhause gebracht, wo er auch eine „Ersatzmama“ hat. APA

Eine Geste als Abschiedsgruß

Schmerzhaft schönster Moment mit Brandauer: die Szene im Alzheimer-Drama „Die Auslöschung“, wo der schwierige Vater, milde geworden durch die Krankheit, im Rollstuhl den schwierigen Sohn empfängt. Es ist der letzte Versuch einer Annäherung in einem Zeitfenster, das die Wissenschaft „gnädige Schwelle“ nennt: Man vergisst, dass man vergisst. Dieser starre Blick, sichtbares Zeichen fortgeschrittener Ich-Zertrümmerung. Das angedeutete Nass unter den Lidern. Der Sohn grüßt, und der Vater macht aus dem Formelhaften einen heiteren Reimvers, um zu sagen: Haben wir nichts Aufrichtigeres verdient? Der durch das „Sie“ des Vaters in die Sprachlosigkeit gestoßene Sohn, der aufsteht und den Vater stumm und innig umarmt. Die quälend langsame Erwiderung der Geste als Abschiedsgruß. Schöneres war im Fernsehen nicht zu sehen. Hubert Patterer

Kultur

Ein stimmiger „Schauleser“

Oscar Werner hatte eine, Romy Schneider auch. Und Klaus Maria Brandauer hat ebenfalls eine. Eine Stimme, die man nie wieder vergisst. Aus der Stimme von Werner floss trunkene Lebensmüdigkeit; wer Romy Schneider hörte, wollte sie zärtlich in den Arm nehmen und ihr zuflüstern: „Alles wird gut.“ Und in Klaus Maria Brandauers Stimme liegt eine gelassene Weisheit, die sich kindliches Staunen bewahrt hat. KMB ist nicht nur ein großer Schauspieler, er ist auch ein großer „Schauleser“, der in einen Text schlüpft wie in eine Rolle. Mit Haut und Haaren, mit Herz und Hirn. Bei einer Feier am Frankfurter Goethe-Institut rezitierte er voll teuflischer Bravour aus dem „Faust“: „Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.“ Möge diese Stimme noch lange verweilen. Bernd Melichar

Die Regierung weicht dem Druck

In der Arbeitszeitfrage wichen die Koalitionspartner angesichts der massiven Kritik einen Schritt zurück: Die Freiwilligkeit des 12-Stunden-Tages wird auch im Gesetz verankert.

Man muss bereit sein, anzuecken

Klaus Maria Brandauer wird heute 75. Der Weltschauspieler über die Zumutungen des Zurückblickens, den Sinn von maßlosem Zorn, neu gewonnene Heiterkeit und darüber, warum es für ihn am Theater nach wie vor um alles und nichts geht. Von Ute Baumhackl und Hubert Patterer

Zur Person

Klaus Maria Brandauer, geboren am 22. Juni 1943 in Aussee.

Neue Songs des Ex-Beatles

Ein neues McCartney-Album kommt bald heraus, verkündete Ex-Beatle Paul (76): Es ist das erste seit fünf...

FMA entmachtet

Finanzminister Hartwig Löger will laut „Presse“ die Finanzmarktaufsicht entmachten.

Zärtlicher Grobian

Als Studenten ätzten wir gern über seine unverstellte Eitelkeit: „Auch heuer geht der Klaus-Maria-Brandauer-Preis wieder an Klaus Maria Brandauer. Damit ist Klaus Maria Brandauer der erste Schauspieler, der drei Mal hintereinander den Klaus-Maria-Brandauer-Preis gewinnen konnte!“Die Strafe dafür sollte Jahre später auf dem Fuß folgen: Ich kam bei der Weinkost der Kleinen Zeitung auf dem Pogusch zufällig neben KMB zu sitzen. Mein Versuch einer Konversation endete jäh, denn er schnitt mich auf seine unnachahmliche Ausseer Art, also mit der Breitaxt statt dem Florett. Aber: Schon meine Mutter liebte und schätzte Künstler mit rauer Schale und weichem Kern – Thomas Bernhard, Peter Turrini, Klaus Maria Brandauer. Warum also sollte es bei mir anders sein? Ad multos annos, zärtlicher...

Kann es denn Zufall sein?

Handlanger des Bond-Bösewichts zu sein, kostet für gewöhnlich Kopf und Kragen. Das war bei Brandauer als Maximilian Largo 1983 nicht anders. Doch die Zeit vor dem bitteren Ende nutzte er gut: Als Assistent von Spectre-CEO Blofeld macht er Sean Connery das Leben schwer. Dabei ist er höflich, charmant und elegant. Ein echter Gentleman, würde da nicht im nächsten Moment das Böse so schön schillern wie die Haut einer Regenbogenforelle. Bis heute bin ich mir unsicher, ob er diese Janusköpfigkeit nur spielte oder ob Maximilian Largo nicht vorgibt, Klaus Maria Brandauer zu sein. Kann es Zufall sein, dass der letzte Bond in Aussee spielte? Sollte heuer am Altausseer See eine Jacht mit Namen „Flying Saucer“ auftauchen, waren wir bis jetzt im falschen Film. Der Bond-Streifen mit KMB heißt übrigens „Sag niemals nie“. Susanne Rakowitz

Der zerrissene Untergeher

Aufstieg und Fall eines aus kleinsten Verhältnissen stammenden, eifernden Offiziers, der sich in der zerbröselnden Monarchie verliert. Nominiert war er ja für einen Oscar, István Szabós Film „Oberst Redl“. Klaus Maria Brandauer in der Titelrolle hätte sich diese Auszeichnung redlich verdient – das meine ich heute noch. Auch wenn dieser Film über den zum Verräter gewordenen Nachrichtendienst-Chef der Habsburgermonarchie sich nicht an Fakten hält, es ist Brandauers Spiel, das eine alte Welt den Mottenkugeln entreißt. Einer, der sich gegen den Untergang seiner Welt und der des alten Kaisers stemmt und überrollt wird, sich selbst überrollt. Ja, es war anders, doch wenn Brandauer diesen Alfred Redl zeichnet, hätte die echte Story so sein können. Mit Joseph Roth und Rainer Maria Rilke als Adjutanten. Großartig. Christian Weniger

Leserbriefe

Uneinige Länder

Am Veto Niederösterreichs und Vorarlbergs scheiterte im Kreis der Integrationsreferenten der...

Die Diva, das Biest, der Weise

Er konnte ein Biest sein, eine Diva, ein Im-letzten-Moment-Absager. Er war unberechenbar in diesen frühen Neunzigerjahren. – Vielleicht war es seiner tragisch frühen Witwerschaft geschuldet, vielleicht der mieselsüchtigen Haltung in diesem Lande, internationale Erfolge nicht zu schätzen oder kleinzureden.Ich kenne mittlerweile einen ganz anderen Brandauer. Einen in sich ruhenden und dennoch allem Neuen aufgeschlossenen Weisen. Einen Gelassenen und einen großzügig Gütigen. – Als meine Schwester und ich ihn vor einiger Zeit baten, zugunsten der steirischen Leukämiehilfe einen Abend zu geben, willigte er sofort ein. Flog auf eigene Kosten aus London herbei und bescherte über tausend Menschen ein großartiges Bühnenerlebnis und der Leukämieforschung einen kräftigen finanziellen Schub. Frido Hütter

Leute

Tribuene

Die WM als Tor nach Europa

Falsche Fußballfans versuchen, die Weltmeisterschaft zu nutzen, um über Russland in die EU-Staaten zu gelangen.

Österreich

Thema des Tages

Intels Chef tritt ab

Intel-Chef Brian Krzanich verlor seinen Job wegen einer früheren Beziehung zu einer...

Wirtschaft

Freudendemos

In Rumänien wurde der Chef der regierenden Sozialisten (PSD), Liviu Dragnea, wegen...

Visegrád-Staaten

Das lose Kooperationsforum ist nach der ungarischen Stadt Visegrád benannt, wo es am 15. Februar 1991 von den...

Vier plus einsgegen Merkel

Die Visegrád-Länder machen Front gegen den von Kanzlerin Angela Merkel angestoßenen Mini-Gipfel in Brüssel. Und Österreichs Regierungschef Sebastian Kurz ist als Gast mit dabei.

Zölle, Ölpreis, Börsen: Tag der Abrechnung

Entscheidende Stunden und Weichenstellungen: Während die EU heute ihre Vergeltungszölle auf US-Produkte „scharf stellt“, könnte das Erdölkartell Opec in Wien seine Förderbremse lockern. Handelskonflikt belastet auch die Ölpreise.
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