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Titel

Der gerettete „Jedermann“

Lockerungen. Die neue Verordnung für Freilichtveranstaltungen ermöglicht eine verkürzte Version der Salzburger Festspiele. Grundsätzlich sind die Reaktionen auf die aktuellen Lockerungen positiv. Seiten 4/5, 24/25  APA/AFP/KK

Spitzenspiel

Große Spannung herrscht vor dem heutigen Spiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München in der Bundesliga. Es ist auch ein Duell der Torjäger. Seiten 28/29

Kehrtwende

EU-Zuschüsse, keine Kredite, will die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Die deutsch-französische Einigkeit in Sachen Rettungsfonds sorgt für eine Kehrtwende. Seiten 2/3

Positiver Ausblick

Das rasche Unterbrechen von Infektionsketten ist für Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher besonders wichtig im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Seiten 16/17

Thema

Vorarlberg

Das Unternehmen zahlt die Differenz

Wenn ein ausländisches Unternehmen ohne Betriebsstandort in Österreich hierzulande Mitarbeiter beschäftigt, gibt es keine Möglichkeit zur Kurzarbeit – obwohl Sozialversicherungsbeiträge in Österreich abgeführt werden und Mitarbeiter hierzulande ihre Steuern zahlen – ein Beispiel ist die Firma Thomann aus Lindau.

Bregenz

Zwei Busse angezündetIn der Nacht auf Sonntag sind auf einem...

Kultur

Sport

Voller Vorfreude nach Kärnten

In drei Tagen ist es soweit. Die Vorbereitung auf das Cupfinale erfordert aufgrund der Coronakrise viel Flexibilität. Ein Pokalfeier würde im Mannschaftsbus stattfinden.

Regen verdarb die Thiem-Premiere

Es war angerichtet, wie man so schön sagt, serviert wurde aber letztlich nichts. Denn der starke Regen verhinderte den Auftakt der Generali-Austrian-Pro-Series, der dem großen Star Dominic Thiem im Duell mit Staatsmeister David Pichler vorbehalten gewesen wäre. Kurz nach 11 Uhr musste Organisator Alex Antonitsch mitteilen: „Es geht nicht. Der Regen hat uns zweimal voll erwischt, wir mussten den Platz schon völlig neu aufbauen. Aber es sind noch weitere Niederschläge angekündigt.“ Daher musste das gesamte Montagsprogramm gestrichen werden; die Serie soll nun heute mit den auch ursprünglich angesetzten Dienstagspartien starten. Das heißt: Thiem trifft auf Lucas Miedler, die Nummer 293 der Welt, die Partie soll um 16 Uhr beginnen. Gepa

Leserbriefe

Herr Kurz: Es reicht!Schieben Sie die Verantwortung nicht auf die Bevölkerung des Kleinwalsertals ab!Sie selbst sind es gewesen, der aus dem Auto ausgestiegen ist! Sie selbst sind es gewesen, der keinen Mundschutz getragen hat! Sie selbst sind auf die Leute zugegangen! Sie selbst haben unter einem vorbereiteten Zelt eine Rede gehalten, eine Versammlung abgehalten!Ihre wahre Größe und Handlungsunfähigkeit hat sich in der konkreten Situation gezeigt: Schlimmer geht es nicht mehr. Vor lauter Mediengeilheit haben Sie sich dabei auch noch vom ORF filmen lassen!Wasser predigen und Wein trinken!Was sollen nun all die Menschen denken, die sich wirklich zufällig getroffen haben und dafür bestraft wurden! Was sollen diejenigen denken, denen Sie das Versammeln verboten haben?• Ihre „Mäderl- und Buberlpartie“ wird langsam aber sicher sehr, sehr unsympathisch!• Ihre „Mäderl- und Buberlpartie“ hat unsere Bevölkerung schon genug verunsichert! Hören Sie auf damit! Herr Kurz: Es reicht!Nachsatz: Wer sich über den wahren Charakter vom Herrn Kurz informieren will, dem empfehle ich das Buch ­„Haltung“ von Herrn Reinhold Mitterlehner (Vizekanzler a.D.). Thomas Willi, RankweilVon Respekt und...

musers Marie

Warum spielen se bim Fußball net Szenen us dar Fan-Treffs live ins Stadion?

Neue Lunge retteteCoronakranke

Kärntnerin (45) ist die erste Corona- Patientin Europas, der eine Lunge transplantiert wurde. OP dauerte acht Stunden. „Die Frau hat gute Chancen.“

Rechtslage

Die „Änderung der Covid-19- Lockerungsverordnung“ vom 13. Mai regelt klar: Das Betreten...

Leserbriefe

Leute

Thema des Tages

VW hat den Poker verloren

Beim Abgasskandal führten die Wolfsburger ihre Kunden jahrelang an der Nase herum. Dafür verpassten die Höchstrichter dem Autokonzern nun eine schallende Ohrfeige.

„Der Fleckerlteppich in Europa ist ein Fehler“

Andreas Schieder, SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, will einheitliche Grenzöffnungen und spricht sich gegen bilaterale Verträge aus. Langfristig könnte Österreich als Tourismus-Gewinner hervorgehen. Von Andreas Lieb, Brüssel

Merkels Wende: Ein Fall für zwei

Angela Merkel vollzieht mit den Vorschlägen zum Wiederaufbaufonds eine Kehrtwende. Die deutsch-französische Initiative zeigt auch viel über das neue Kräfteverhältnis in Europa nach dem Brexit.

Zusammenarbeit

Die ÖBB und die Polizei verstärken in der Coronakrise ihre Zusammenarbeit.

Das Finale als Premiere der strengen Regeln

FRAGE & ANTWORT. Am Freitag (20.45 Uhr) feiert der Fußball in Österreich mit dem Cupfinale in Klagenfurt seine Rückkehr. Es wird aber alles andere als normal, wenn Salzburg auf Lustenau trifft. Thema-Team: Daniel Jerovsek, Peter Klimkeit, Michael Lorber, Clemens Ticar und Albin Tilli

Deutschland

Dortmund – Bayern Heute, 18.30Leverkusen – Wolfsburg Heute,...

Nachrichten

Famoser Saisonstart für WeißhaidingerLEICHTATHLETIK. Es war die erste Standortbestimmung für Lukas Weißhaidinger – und die fiel für den...

Nur langsam geht es zurück

Vor wenigen Tagen hat in Belgien Phase 2 der Lockerungen begonnen: Friseure haben (gegen Anmeldung) wieder Betrieb, man kann in Museen oder Zoos gehen – allerdings nur mit reservierten Tickets. Zu Hochzeiten und Begräbnissen sind bis zu 30 Personen zugelassen, Sportteams mit maximal 20 Menschen dürfen im Freien trainieren. Restaurants und Bars bleiben aber noch zu. Das Land ist schwer von Corona getroffen, allerdings täuscht die hohe Zahl von fast 9500 Toten – von Beginn an wurden auch Verdachtsfälle und jene aus Altersheimen mitgezählt, für Forscher eine im Vergleich zu anderen Ländern „sehr realitätsnahe“ Auswertung. Phase 3 startet am 8. Juni. Andreas Lieb

Führungslos durch die Krise

Brasilien verzeichnet weiter einen atemberaubend steilen Anstieg der Infektions- und Todeskurve und taumelt führungslos auf den schlimmsten Moment der Pandemie zu. Die politische Führung um Staatschef Jair Bolsonaro wirkt überfordert und realitätsfern. Der Bürgermeister der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes, Bruno Covas, warnte, dass das Gesundheitssystem in São Paulo in spätestens zwei Wochen kollabiere. Auch immer mehr Ureinwohner erkranken. Wie die „Vereinigung der Ureinwohner“ meldet, sind bereits 38 indigene Völker betroffen. Bolsonaro hat zwei Gesundheitsminister innerhalb eines Monats verheizt, weil ihm die Maßnahmen nicht passten. Er will noch vor Erreichen des Höhepunktes der Pandemie die Wirtschaft wieder öffnen. Klaus Ehringfeld

Der Prinz suchte den Exit

Laut dem am 11. August erscheinenden Buch „Finding Freedom“ soll Prinz Harry (35) die treibende Kraft bei der Entscheidung gewesen sein, die königliche Familie zu...

Die Ungeduld wächst

Erst waren es nur Proteste an Fenstern und auf Balkonen. Nun gehen immer mehr Menschen in Spanien gegen die Corona-Politik der Regierung auf die Straße. Das südeuropäische Land, in dem seit zehn Wochen die Mobilität der Bürger beschränkt ist, erlebt in diesen Tagen die bisher größten Demonstrationen seit Beginn des Ausnahmezustandes, der aber bis 6. Juni verlängert wurde. Die offizielle Zahl der Toten liegt bei etwa 28.600. Erst seit Anfang Mai dürfen Erwachsene wieder hinaus, um spazieren zu gehen. Premier Sánchez verweist darauf, dass sich die Lage täglich bessere – vor allem dank der Ausgangsbeschränkungen, die bereits erheblich gelockert wurden. Ralph Schulze

Kein Schadenersatz

Die Schadenersatzklage der FPÖ gegen die Republik wegen der Präsidentenwahl 2016 ist nun auch...

Uncategorized

Nur zögerliche Öffnung

Die Coronalage in Großbritannien ist weiter verworren. Selbst nach Regierungsangaben hält das Vereinigte Königreich mit mehr als 36.000 Toten in Westeuropa den traurigen Rekord. Andere Berechnungen gehen von über 55.000 Corona-Opfern aus. Wiewohl sich die Lage in den Krankenhäusern und speziell in London allmählich bessert, hat man im 24-Stunden-Zeitraum immer noch 3300 Neuansteckungen und 350 Tote registriert. Daher zögert die Regierung mit den Lockerungen. Die meisten Geschäfte sind noch geschlossen. Restaurants und Pubs wissen nicht, wann sie ihre Türen wieder öffnen können. Zugleich geriet Boris Johnsons wichtigster Berater unter Druck: Dominic Cummings hat mehrfach gegen den Lockdown der Regierung verstoßen. Peter Nonnenmacher

Das Trauma sitzt tief

Zwei Wochen nach Beendigung des strengen Lockdowns herrscht in Frankreich immer noch Vorsicht vor, denn das Trauma sitzt tief: Mit über 28.000 Toten gehört Frankreich zu den Ländern, die stark von der Epidemie betroffen waren. Aber alles weist auf ein Abflauen hin. Seit Aufhebung der Ausgangssperre ist das Land in zwei Zonen geteilt: Zur roten Zone gehören Paris und Umgebung, der Nordosten, das Elsass und die Bourgogne-Franche-Comté. Dort sind alle Parks und Mittelschulen geschlossen. Für alle Franzosen gilt, dass sie sich nicht weiter als 100 Kilometer Luftlinie vom Wohnort entfernen dürfen. Auch Restaurants und Cafés sind geschlossen. Martina Meister

Wirtschaft

Auf einen Blick

Ab 29. Mai ist die Durchführung von Kulturveranstaltungen gestattet, vorerst für maximal 100...

Neuer Anstieg befürchtet

Am Mittwoch schwenkte auch Connecticut auf den Kurs des restlichen Landes ein. Der kleine Ostküstenstaat nahm als Letzter einige der Beschränkungen zurück. Normalität ist damit längst noch nicht zurückgekehrt in die USA, aber der Trend geht nun überall im Land Richtung Wiedereröffnung.Angesichts von mittlerweile mehr als 1,6 Millionen Infizierten und fast 95.000 Toten durch das Virus sehen die Amerikaner die Lockerungen durchaus kritisch. Aktuellen Umfragen zufolge erwarten drei Viertel der US-Bevölkerung nun einen stärkeren Anstieg der Fälle. Gleichzeitig drängt Präsident Trump auf ein schnelleres Herunterfahren der Beschränkungen. Julian Heissler
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