A1 Group steigerte seit Jahresbeginn Nettoergebnis um 9,9 %
Die Telekom Austria A1 Group hat in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres gut verdient. Das Nettoergebnis legte im Jahresvergleich um 9,9 Prozent auf 514 Millionen Euro zu, der Free Cash Flow um 8,1 Prozent. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde angehoben. Statt eines Umsatzwachstums von zwei bis drei Prozent, werden nun vier Prozent erwartet. Der Capex wird von 750 auf 850 Mio. Euro angehoben.
Im dritten Quartal 2026 stiegen die Umsatzerlöse um 4,6 Prozent auf 1,465 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal, das Nettoergebnis stieg um 1,9 Prozent auf 195 Millionen Euro das Ebitda legte um 1,9 Prozent auf 595 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei insbesondere durch das Wachstum in Serbien und Belarus angehoben worden. Ein Plus habe es in allen Märkten außer Österreich gegeben, so die Telekom Austria am Dienstagabend in einer Aussendung.
Leichter Rückgang bei den Mitarbeitern
Die Zahl der Mobilfunkkunden erhöhte sich im dritten Quartal um 14,6 Prozent auf 33,6 Millionen. Die Mitarbeiterzahl sank zum 30. September auf 16.544, ein Rückgang um 2,1 Prozent. Alejandro Plater, CEO der A1 Group, betonte, das Unternehmen habe Zuwächse bei Umsatzerlösen, Serviceumsätzen und EBITDA verzeichnet. “Unsere CEE-Märkte bleiben der wichtigste Wachstumstreiber der Gruppe, unterstützt durch die starke Nachfrage nach High-Speed-Konnektivität, ICT-Lösungen und digitalen Services”, so Plater.
Die von A1 Telekom Austria abgespaltene Sendemastenfirma EuroTeleSites verzeichnete im dritten Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von sechst Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies war getrieben durch Indexanpassungen, neue Mieter und neue Sendemasten. 67 neue Standorte wurden errichtet. Die Investitionen / CAPEX beliefen sich im dritten Quartal auf 12,8 Mio. Euro.