Acht Tote bei Hotelbrand in indischer Tempelstadt
Beim Brand in einem Hotel in der Tempelstadt Tarapith im Osten Indiens sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei habe schnell auf das Feuer in der Nacht auf Montag (Ortszeit) reagiert und viele Menschen gerettet, schrieb der Regierungschef des Bundesstaats Westbengalen, Suvendu Adhikari, auf der Plattform X. Doch für acht Menschen sei der Rettungseinsatz zu spät gekommen. Zahlreiche Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt.
Alle Todesopfer seien Mitglieder einer Familie aus dem Unionsstaat Meghalaya gewesen, berichtete der indische Sender NDTV. Unter ihnen seien zwei Kinder gewesen. Es hätten 43 Gäste in dem mehrstöckigen Gebäude gerettet werden können, wurde der Leiter der Polizei des betroffenen Distrikts Birbhum, Vidit Raj Bhundesh, von NDTV zitiert. Die genaue Ursache des Unglücks werde noch untersucht.
Kurzschluss als Brandursache möglich
Vertreter der Feuerwehr hatten den Berichten zufolge nach ersten Untersuchungen einen Kurzschluss als Brandursache vermutet. Das Feuer brach demnach im Erdgeschoss des Hotels aus. Die Polizei habe den Hotelbesitzer festgenommen. Es soll demnach geklärt werden, ob alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. Laut Polizeileiter Bundesh war unter anderem der Weg zum Dach des Hotels versperrt.
Das Hotel befand sich in der Nähe eines Tempels. Die meisten Gäste waren nach Tarapith gereist, um dort während des Monats Shravan zu beten. Der Monat gilt nach dem hinduistischen Kalender als heilig.