Bergung von Flugzeug aus Attersee als schwierige Aufgabe

29.08.2026 • 10:19 Uhr
Bergung von Flugzeug aus Attersee als schwierige Aufgabe

Die Bergung des am Mittwoch bei Steinbach in den Attersee gestürzten Propellerflugzeugs gestaltet sich schwierig. Zunächst gehe es darum, den Zweisitzer des Typs P2002JFS mit Seilen zu befestigen, erläuterte Wolfgang Hufnagl, Bezirksfeuerwehrkommandant von Vöcklabruck, am Samstag auf Anfrage. Die Aufgabe in 160 Metern Tiefe sei “fordernd”. Bei dem Unglück waren zwei deutsche Staatsbürger, 19 und 24 Jahre alt, ums Leben gekommen.

Über die für Samstag angesetzte Bergung könne erst geredet werden, wenn die Seile befestigt seien, sagte Hufnagl am Vormittag zur APA. Dazu war auch ein Tauchroboter im Einsatz. Wegen hohen Wellengangs hatten die Arbeiten in den Nachtstunden unterbrochen werden müssen. Am Vormittag erwies sich das Wetter laut dem Kommandanten nicht als Hindernis.

Das Wrack war noch am frühen Mittwochabend etwa 300 Meter vom Ufer entfernt in 160 Metern Tiefe lokalisiert worden. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden vom Landeskriminalamt Oberösterreich in Zusammenarbeit mit der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Wels hat einen Sachverständigen bestellt, hieß es weiter von der Polizei.