“Beste Frühjahrssaison” für das Dorotheum

10.07.2026 • 11:28 Uhr
"Beste Frühjahrssaison" für das Dorotheum

Das Dorotheum freut sich nach eigenen Angaben über die “beste Frühjahrssaison in seiner Geschichte”. Das Auktionshaus erinnerte am Freitag in einer Aussendung an eine Reihe von erzielten Spitzenergebnissen – etwa die Darstellung von Maria Magdalena der bedeutenden Barockmalerin Artemisia Gentileschi, aus der Kopf und Schulter herausgeschnitten wurden, und die trotzdem um 837.500 Euro versteigert werden konnte.

“Toppreise” verzeichnete man im Frühjahr auch etwa für Papierarbeiten von Claude Monet (“Waterloo Bridge”, 611.000 Euro) und Egon Schiele (“Sitzendes Mädchen mit rotem Hut”, 474.500 Euro) sowie für eine Bronzefigur von Marino Marini (565.000 Euro). Und mit 520.000 Euro gelang die bisherige Bestmarke für ein Werk der italienischen Künstlerin Carla Accardi.

Uhr-Rekord und 100-Prozent-Erfolg bei Schenk

Auch in anderen Sparten jubelte das Dorotheum über Weltrekorde – etwa für eine Brosche mit einem Kaschmir-Saphir der Wiener Schmuckmanufaktur Rozet & Fischmeister, die mit 779.000 Euro den bisher höchsten Auktionspreis für ein Schmuckstück in Österreich und Deutschland erzielte. Eine Taschenuhr wiederum wechselte für gut 1 Mio. Euro den Besitzer, was einen Österreich-Rekord für einen versteigerten Zeitmesser bedeutete.

Förmlich aus den Händen gerissen wurde den Auktionatoren der Nachlass von Publikumsliebling Otto Schenk. Hier verzeichnete das Dorotheum Ende März einen sogenannten White-Glove-Erfolg – also eine 100-prozentige Verkaufsquote.