Bischofskonferenz berät über neuen Generalsekretär

Die Bischofskonferenz trifft sich kommende Woche in Salzburg zu ihrer Herbst-Vollversammlung. Auf der Tagesordnung stehen dabei laut Kathpress die am 7. März 2027 österreichweit stattfindenden Pfarrgemeinderatswahlen sowie die Nachbesetzung des Ende November ausscheidenden Generalsekretärs der Bischofskonferenz, Peter Schipka. Dieser wechselt als Lehrender an die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich.
Vorerst wird für die Nachfolge, die vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, vorgeschlagen wird, wie bisher üblich ein Priester zum Zug kommen. Das deutete der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl zuletzt im ORF-Radio an. Gleichzeitig ging er aber auch davon aus, dass die Bischofskonferenz ihre Statuten dahingehend ändern könnte, dass künftig auch Frauen Generalsekretärin werden können.
Vatikan entscheidet mit
Eine entsprechende Adaptierung müsste aber zunächst an den Vatikan gemeldet werden. Dort entscheidet das Dikasterium für die Bischöfe, was einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Möglich ist daher auch, dass die Bischöfe zunächst eine Interimslösung beschließen und erst im Frühjahr eine fixe Nachfolge bestellen.
Eröffnet wird die Vollversammlung am kommenden Montag (9. November) mit einem gemeinsamen Gebet und einem Fototermin. Tags darauf steht am Abend ein Festgottesdienst der Bischöfe unter der Leitung Lackners auf dem Programm. Am 11. November wird voraussichtlich der Apostolische Nuntius, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, an den Beratungen teilnehmen. Über die Ergebnisse der Vollversammlung will Lackner am Donnerstag (12. November) bei einer Pressekonferenz informieren.