Drei Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind am Donnerstag laut palästinensischer Gesundheitsbehörde drei Menschen getötet worden. Die Angriffe erfolgten während neuer Verhandlungen, die brüchige Waffenruhe zu festigen. Eine Person starb bei einem Angriff auf ein Haus in Gaza-Stadt. Das israelische Militär teilte mit, es habe einen Extremisten angegriffen. Zwei weitere Palästinenser seien bei separaten Luftangriffen im Flüchtlingslager Nuseirat getötet worden, hieß es.
Insidern zufolge stocken die Verhandlungen in Kairo zwischen beiden Seiten. Bei den Gesprächen unter Vermittlung von Ägypten, Katar und der Türkei geht es um die Umsetzung der zweiten Phase eines US-Plans. Dieser sieht die Entwaffnung der Hamas und den Rückzug der israelischen Streitkräfte vor. Zwei ägyptischen Insidern zufolge endete die jüngste Gesprächsrunde jedoch ohne Ergebnis. Hauptstreitpunkt sei die Entwaffnung der Hamas.
Seit Beginn der Waffenruhe im Oktober wurden nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörde mehr als 950 Menschen getötet. Israel gibt an, dass in diesem Zeitraum vier seiner Soldaten von Extremisten getötet wurden.