EIB investiert in Afrika-Tech-Fonds von Speedinvest
Afrikanische Technologie-Start-ups sollen bei ihrer Expansion finanziell unterstützt werden. Dazu legt der heimische Risikokapitalgeber Speedinvest einen Afrika-Tech-Fonds auf, an dem sich auch die Europäische Investitionsbank (EIB) mit 40 Mio. Euro beteiligt. Nicht nur schnell wachsende Start-ups sollen bei ihrer Expansion gefördert werden – auch Frauen kommt bei der Vergabe der Mittel eine wesentliche Rolle zu, teilte die EIB am Montag in einer Aussendung mit.
Der Fonds investiert in Technologieunternehmen, die in Innovationszentren wie Ägypten, Marokko, Nigeria, Kenia und Südafrika angesiedelt sind. Aber auch Wachstumsmärkte wie Ghana, Cote d’Ivoire, Kamerun, die Demokratische Republik Kongo, Tunesien, Tansania und Uganda sind im Fokus des Fonds. Damit soll die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa gestärkt werden, teilte die EIB weiters mit.
Förderung der Geschlechtergleichstellung
Das Hauptaugenmerk liege auf Bereichen wie Zahlungsverkehr, Gesundheitswesen, Mobilität und Bildung, teilte die EIB Global, bei der EIB für Entwicklung zuständig, mit. Mindestens 30 Prozent des Fondsvolumens werden in Unternehmen investiert, die die Geschlechtergleichstellung fördern – etwa als Gründerinnen, Beschäftigte oder Kundinnen.
Der Risikokapitalgeber Speedinvest verfügt über entsprechende Erfahrung mit afrikanischen Start-ups: So beteiligte sich das Unternehmen unter anderem an Moove (Nigeria), FairMoney (Nigeria), Khazna (Ägypten), Mophones (Kenia), Anda (Angola), Julaya (Cote d’Ivoire), Oze (Ghana), Precium (Südafrika) und Leta (Kenia).
Der Fonds wird von Speedinvest-Partnerinnen Deepali Nangia und Rana Abdel Latif verwaltet, wobei zur Unterstützung der Gründerinnen und Gründer auch ein Büro in Afrika geplant ist.