Elfte Tour-Etappe im Sprint an Norweger Waerenskjold
Der Norweger Sören Waerenskjold aus dem Uno-X-Team hat im Massensprint die bisher schnellste Etappe in der Geschichte der Tour de France gewonnen. Der nach einem Sturz am Vortag an der Hand verletzte 26-Jährige behauptete sich am Mittwoch nach 161 km von Vichy nach Nevers mit durchschnittlich 50,9 km/h vor dem Niederländer Olav Kooij (Decathlon). Dritter wurde nach einem Hin und Her der Jury der Belgier Jasper Philipsen (Alpecin).
Der zwischenzeitlich anstelle von Philipsen auf Rang drei geführte Milan Fretin wurde nach einer revidierten Entscheidung wieder zurückgereiht. Im Gesamtklassement blieb nach dem flachen Abschnitt alles beim Alten, Tadej Pogacar führt weiter dreieinhalb Minuten vor Jonas Vingegaard. Auch am Donnerstag auf dem Weg von Magny-Cours nach Chalon-sur-Saone werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Sprinter zum Zug kommen. Danach wird es in den Vogesen und in den Alpen wieder für Pogacar und Co. ernst.
Waerenskjold setzte sich in Nevers nach einer dreistündigen Hochgeschwindigkeitsfahrt und einem chaotischen Sprint mit etwas Glück durch. Er jubelte über seinen ersten Tour-Etappenerfolg. Für sein Team war es der zweite, im Vorjahr hatte Jonas Abrahamsen ebenfalls auf der elften Etappe triumphiert.