Fellner angesichts Hitze für Vorverlegung der Sommerferien

Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) hat sich am Montag angesichts der Hitze für die Vorverlegung der Sommerferien um zwei Wochen ausgesprochen. Damit würde man Hitzestaus in den Klassenzimmern ausweichen und durch die längere Unterrichtszeit nach dem Sommer würden “die Herbstferien mehr pädagogischen Sinn” bekommen, hieß es in einer Aussendung.
Momentan halte man “starr an einer Ferienregelung fest, die vor 80 Jahren fixiert worden ist. Historisch gesehen waren die Sommerferien an die landwirtschaftlichen Erntezeiten angepasst. Heute holt der Landwirt ja auch dann die Ernte ein, wenn sie reif ist und nicht, wann es vor 80 Jahren üblich gewesen ist”, so Fellner. Die landwirtschaftliche Haupternte habe sich durch Hitze und Trockenheit bereits um rund 14 Tage nach vorne verschoben – nun sollte man auch bei den Sommerferien nachziehen.
Der zweite Vorteil sei, dass man zwischen dem Ende der Sommerferien und dem Start der Herbstferien zwei Wochen mehr Unterrichtszeit hätte: “Zwei Wochen, die unterrichtstechnisch wichtig sind und die die Herbstferien auch aus pädagogischer Sicht sinnvoller machen”, so der Landeshauptmann. Er forderte den Bund zum Handeln auf, damit man bereits “im nächsten Jahr früher in die Sommerferien” starten könne.