Geldmuseum der OeNB zeigt letzte Ausstellung vor Umbau

31.08.2026 • 06:00 Uhr
Geldmuseum der OeNB zeigt letzte Ausstellung vor Umbau

Ab Dienstag widmet sich das Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) der “Welt des Goldes”. In der neuen Sonderausstellung soll die Geschichte des Edelmetalls vom Sternenstaub bis zum Schatz in zehn Kapiteln nachvollzogen werden. Es ist die letzte Schau im alten Ambiente. Ab Ende Juni 2027 soll es “zeitgemäß modernisiert” werden. “Anfang 2029 wird es auf mehr als die doppelte Fläche erweitert wieder öffnen”, so OeNB-Direktor Josef Meichenitsch in einer Aussendung.

“Gold ist vor über fünf Milliarden Jahren durch Supernova-Explosionen oder Kollisionen von Neutronensternen entstanden. Im übertragenen Sinne ist Gold also tatsächlich Sternenstaub”, wird Meichenitsch zitiert. “Über Meteoriteneinschläge ist das Gold dann schließlich auf die Erde gekommen, wo es Menschen seit jeher mit der Sonne, dem Göttlichen und Luxus verbanden. Bis heute steht es als zeitloses Symbol für Reichtum, Macht, Status und Unvergänglichkeit.”

Als Teil der Währungsreserven hält die Nationalbank auch 280 Tonnen Gold. Die Ausstellung beschäftigt sich aber auch mit Gold als Schmuck, als Zahlungsmittel, als medizinisches Produkt und vieles mehr.

(S E R V I C E – “Sternenstaub: Die Welt des Goldes” im Geldmuseum im OeNB-Hauptgebäude in Wien 9, Otto-Wagner-Platz 3. Freier Eintritt. 1.9.2026 bis 25.6.2027, Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr; )