Haushaltsenergie im Jänner um 4,9 Prozent billiger als 2025

04.03.2026 • 15:26 Uhr
Haushaltsenergie im Jänner um 4,9 Prozent billiger als 2025

Die Preise für Haushaltsenergie sind im Jänner im Jahresvergleich um 4,9 Prozent gesunken. Die Strompreise gaben dabei um 8,2 Prozent nach, wie aus dem Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur hervorgeht. Heizöl wurde um 9,4 Prozent billiger. Holzpellets verteuerten sich hingegen um satte 18,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Preise für Haushaltsenergie um 1,6 Prozent zurück, wobei sich hier Gas, Fernwärme und Holzpellets verteuerten.

Die Energiepreise bremsten im Jänner die allgemeine Teuerung. Im Jahresvergleich lag der Gaspreis 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Diesel gab um 6,6 Prozent nach, Superbenzin um 6,2 Prozent. Brennholz wurde um 1,3 Prozent billiger. Die Fernwärmepreise stiegen hingegen um 2,7 Prozent.

Im Vergleich zu Dezember 2025 sanken die Strompreise um 5,9 Prozent. Die Dieselpreise gaben um 1,9 Prozent nach, Superbenzin um 1,2 Prozent. Heizöl wurde um 2,7 Prozent billiger. Die Brennholzpreise blieben im Monatsvergleich unverändert. Die Gaspreise verteuerten sich hingegen um 5 Prozent, was laut Energieagentur vor allem auf gestiegene Netzkosten zurückzuführen ist. Die Fernwärme kostete um 0,9 Prozent mehr. Holzpellets verteuerten sich um 2,2 Prozent.

Der EPI bildet die Preisentwicklung rückblickend ab. Die Entwicklungen der vergangenen Wochen seien daher noch nicht in diesen Werten enthalten, hieß es in einer Aussendung der Energieagentur. Die Schwankungen am Großhandelsmarkt werden üblicherweise nicht an die Endkunden weitergegeben. “Sollte die Lage jedoch über einen längeren Zeitraum angespannt und Lieferungen unsicher bleiben, sind Endkunden-Preissteigerungen insbesondere bei Erdgas, aber auch bei Strom zu erwarten”, wird Lukas Zwieb, Energieexperte der Energieagentur, zitiert.