In Attersee gestürztes Flugzeug: Insassen waren sofort tot

04.09.2026 • 14:52 Uhr
In Attersee gestürztes Flugzeug: Insassen waren sofort tot

Die beiden Insassen des Propellerflugzeugs, das Ende August bei Steinbach (Bezirk Vöcklabruck) in den Attersee gestürzt ist, sind bereits beim Aufprall gestorben. Laut vorläufigem Obduktionsergebnis haben die 19-jährige Flugschülerin und ihr 24-jähriger Lehrer ein Polytrauma erlitten. Das gab die Staatsanwaltschaft Wels am Freitag auf Anfrage bekannt. Das Flugzeug war nach dem Aufprall im See versunken und wurde in einer aufwendigen Aktion aus rund 160 Metern Tiefe geborgen.

Nicht einmal eine halbe Stunde nach dem Start ab Salzburg war es am 26. August zu dem Unglück gekommen. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte die Maschine des Typs P2002JFS rund 300 Meter vom Ufer entfernt in den See und versank. An Bord des Zweisitzers befanden sich eine 19-Jährige und ein 24-Jähriger aus Deutschland. Weil der See an der Unglücksstelle mehr als 160 Meter tief ist, gestaltet sich die Bergung des Wracks sehr schwierig. Erst am 31. August gelang es mithilfe von Spezialtauchern, es zu heben.

Die Staatsanwaltschaft Wels hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannte Täter eingeleitet. Dazu wurde das Wrack behördlich sichergestellt, damit ein Sachverständiger die Unfallursache abklären kann. Dies werde aber längere Zeit in Anspruch nehmen, schätzt man bei der Staatsanwaltschaft.