Inzwischen 30 Legionellen-Erkrankungen in Linz

26.08.2026 • 15:50 Uhr
Inzwischen 30 Legionellen-Erkrankungen in Linz

Die Zahl der gemeldeten Legionellen-Erkrankungen ist am Mittwoch in Linz weiter gestiegen. Ein neuer Fall ist hinzugekommen, die Patientin, die vor rund acht Tagen erste Symptome gespürt habe, werde im Spital behandelt, hieß es vom Linzer Gesundheitsdirektor Ulrich Püschl. Mittlerweile gibt es 30 Fälle, drei Patienten sind gestorben. Noch immer ist die Infektionsquelle nicht eindeutig klar.

15 Erkrankte wurden seither im Kepler Uniklinikum (KUK) behandelt, vier davon intensivmedizinisch, teilte das Spital am Mittwoch mit. Sieben wurden bereits wieder entlassen. Von den drei verstorbenen Infizierten waren zwei Patienten des KUK. Aktuell befinden sich noch sechs Patienten im Uniklinikum, einer auf der Intensivstation.

Nach wie vor ist nicht eindeutig bestätigt, dass kontaminierte Kühltürme der Kühlanlage der Linz AG die Infektionsquelle sind. Bei der Anlage auf dem Dach des Stromnetzgebäudes wurde am 13. August eine Reinigung und Desinfektion durchgeführt sowie das Wasser getauscht. Am 24. August wurde dann auf Trockenbetrieb umgestellt. Mit dieser zusätzlichen Sicherheitsmaßnahme sei nun “jede mögliche Bildung von Legionellen ausgeschlossen”, informierte die Linz AG. Seit Mittwoch gibt es auch eine Info-Hotline, telefonisch unter 0732-3400 DW 4004 und per E-Mail info@linzag.at. Sie steht von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr zur Verfügung.