Junge Schüler lernen weniger und wollen weniger wissen

In Österreich strengen sich 2 Drittel der Jugendlichen bei schulischen Herausforderungen besonders an. Das sagten sie im Rahmen der neuen PISA-Studie. Das sind mehr als im OECD-Durchschnitt. Aber im Vergleich zur PISA-Studie 2022 ist die Leistungs-Bereitschaft um 8 Prozentpunkte gesunken. Gleichzeitig stieg die Zahl der Jugendlichen, die das Lernen von neuen Dingen langweilig finden. Ein Viertel empfindet die Schule sogar als Zeitverschwendung.
Besonders junge Burschen von 15 bis 16 Jahren in berufsbildenden Schulen und in Privatschulen empfinden Schule als Zeitverschwendung. 59 Prozent finden sich auch nicht gut auf das Erwachsenenleben vorbereitet. Das sind um 10 Prozent mehr als im OECD-Vergleich.
Erklärung: PISA-Studie und OECD
Bei der PISA-Studie werden die Fähigkeiten von Schülern in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften getestet. Diesmal wurde erstmals auch “Lernen in der digitalen Welt” getestet. Schüler zwischen 15 und 16 Jahren müssen in den Bereichen verschiedene Aufgaben lösen. Bei der PISA-Studie machen rund 80 Länder mit. Sie gehören der OECD an. Diese Abkürzung steht für Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.