Klimawandel setzt heimische Erdbeerbauern unter Druck

Lange Trockenphasen, starke Temperaturschwankungen und Spätfröste setzen heimische Erdbeerbauern weiter unter Druck. Der Klimawandel habe den Betrieben “verstärkt zugesetzt und für Einbußen gesorgt”, teilte die Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) am Montag nach Saisonende mit. Erdbeerbauern berichteten “von einer mengenmäßig eher unterdurchschnittlichen Ernte, die unter dem erfreulichen Vorjahreswert von 14.100 Tonnen liegen wird”. Konkrete Zahlen werden erst erhoben.
Da sich extreme Wetterereignisse häufen, steige “das Produktionsrisiko deutlich an. Investitionen in Bewässerung, Frostschutz und andere klimaresiliente Produktionssysteme sind daher unverzichtbar. Dafür brauchen die Betriebe entsprechende Planungs- und Investitionssicherheit”, forderte Branchenvertreter Manfred Kohlfürst. Ein Store-Check in Österreich zeige zudem, weil weniger Ware aus dem Ausland verfügbar war, dominierten heimische Erdbeeren in der Hauptsaison die Supermarktregale. “Bei entsprechender Verfügbarkeit sollte heimischer Ware im Supermarktregal stets der Vorzug gegenüber Importprodukten gegeben werden”, so Kohlfürst.