KTM AG baut 500 Beschäftigte ab

Die KTM AG führt ihre Neuausrichtung fort und baut dazu rund 500 Beschäftigte ab. Hauptsächlich seien Angestellte und das mittlere Management betroffen, teilte die Firmenmutter Bajaj Mobility AG (vormals Pierer Mobility AG) am Dienstagabend mit. Ziel sei die “nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Senkung der Fixkosten, die Straffung von Strukturen” sowie die Fokussierung des Produktportfolios. Die erforderlichen Frühwarnmeldungen werden beim AMS eingebracht.
“Die KTM AG setzt im Zuge eines Effizienzprogramms schwierige, aber notwendige Maßnahmen, um nach der Insolvenz der KTM AG Ende 2024 den erfolgreichen Neubeginn aus dem Vorjahr 2025 fortzusetzen”, hieß es in der Mitteilung. Ende 2025 habe der Personalstand 3.794 betragen. Die Entscheidung sei wichtig, “um unsere Kosten zu senken, Strukturen zu verschlanken und das Unternehmen damit langfristig stabil aufzustellen”, wurde CEO Gottfried Neumeister zitiert.
“Wir reduzieren in allen Bereichen an Komplexität”, so der Firmenchef weiter. Das betreffe die Modellpalette, die IT und die Organisation der Abteilung, “insbesondere durch die Herausnahme einer Führungsebene”. Die Maßnahmen erfolgen “mit Blick auf die konsequente Fokussierung auf das Segment Motorcycles mit den drei Kernmarken KTM, GASGAS und Husqvarna”.