Legionellenausbruch in Linz fordert viertes Todesopfer
Ein Legionellenausbruch Mitte Juli im Großraum Linz hat nun ein viertes Todesopfer gefordert. Zwar sei seit Anfang September kein neuer Erkrankungsfall mehr verzeichnet worden und das “Fallgeschehen beendet”, aber ein weiterer Patient, der bereits Anfang August erkrankt und längere Zeit in intensivmedizinischer Behandlung gewesen war, sei in dieser Woche verstorben, so Land Oberösterreich, Stadt Linz und AGES in einer Aussendung am Donnerstag.
Im Zusammenhang mit dem Linzer Legionellenausbruch wurden insgesamt 36 – bisher hieß es 32 – Erkrankungsfälle gemeldet. Die letzten vier identifizierten Patientinnen und Patienten stammen nicht aus dem Linzer Stadtgebiet, wurden aber aufgrund eines möglichen Zusammenhangs dem Ausbruch in Linz zugeordnet, hieß es in der Aussendung zur Erklärung. Vier der Betroffenen starben an der durch die Bakterien ausgelösten Legionärskrankheit.