Meinl-Reisinger bespricht in Finnland hybride Bedrohungen

Die Sicherheitspolitik steht im Zentrum eines Besuchs von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) in Finnland. Sie tauscht sich am Mittwoch mit ihrer finnischen Kollegin Elina Valtonen in Helsinki über die europäische Sicherheitsarchitektur, die Stärkung der Resilienz und den Schutz vor hybriden Bedrohungen, Desinformation und Fake News aus. Finnland gab nach Russlands Überfall auf die Ukraine seine Bündnisfreiheit auf und trat 2023 gemeinsam mit Schweden der NATO bei.
Der Besuch der Außenministerin fällt in eine Zeit, in der Europa zunehmend zur Zielscheibe hybrider Angriffe wird, die zum größten Teil Russland zugeschrieben werden. Auf Meinl-Reisingers Programm steht ein Besuch des “Europäischen Kompetenzzentrums für die Bekämpfung Hybrider Bedrohungen” (European Centre of Excellence for Countering Hybrid Threats/Hybrid CoE). Die Außenministerin will sich außerdem zu Bildungsinitiativen gegen Desinformation und Fake News austauschen. Das Außenministerium plant im kommenden Frühjahr eine internationale Konferenz in Wien zu ausländischer Informationsmanipulation und Einflussnahme.