Metalltechnische Industrie 2025 mit leichtem Produktionsplus

Die Metalltechnische Industrie hat 2025 trotz eingebrochener Exporte in die USA ein Produktionsplus von preisbereinigten 2,7 Prozent verzeichnet. Die leichte Erholung folge auf einen Rückgang um kumulierte 16 Prozent in den beiden Vorjahren 2023/24, teilte der Fachverband der Metalltechnische Industrie (FMTI) am Dienstag mit. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche sei um 4.700 Stellen reduziert worden, über zwei Jahre (2024 und 2025) gab es einen Abbau von 10.000 Stellen.
Die Beschäftigung sei aktuell das größte Sorgenkind, erklärte FMTI-Geschäftsführerin Sabine Hesse mit Blick auf die Entwicklung der Branche. Über Jahre habe man Krisen in diesem Bereich relativ gut weggesteckt, in den letzten zwei Jahren habe sich dies aber geändert.
Starker Rückgang der US-Exporte
Rund 79 Prozent der Produktion werden laut FMTI exportiert. Im Vorjahr gab es preisbereinigt einen Rückgang der Ausfuhren um 2 Prozent auf 39,1 Milliarden Euro. Besonders stark fiel der Rückgang mit minus 23 Prozent in Richtung USA aus. Die Exporte nach Deutschland – den mit einem Exportanteil von 27 Prozent wichtigsten Absatzmarkt der Branche – gingen um 1,3 Prozent zurück. Nach China wurden hingegen um dreizehn Prozent mehr verkauft als noch im Vorjahr 2024.
Trotz der leichten Erholung der Produktion im Jahr 2025 auf 47 Mrd. Euro sei die Stimmung bei den Unternehmen schlecht. Gut die Hälfte der Betriebe rechne für heuer mit einem Rückgang der eigenen Produktion. Knapp 40 Prozent rechnen mit einem negativen Betriebsergebnis 2026.