Nach Sprengstofffund im Nussensee Sperre aufgehoben

Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden hat die Sperre des Nussensees in Bad Ischl nach dem Fund von kiloweise Kriegsschrott Montagnachmittag wieder aufgehoben. Bezirkshauptmann Alois Lanz berichtete, dass der Entminungsdienst des Bundesheeres zwei Stück Ein-Kilo-Sprengsätze TNT, die in Alugehäusen aufbewahrt worden waren, sowie Hunderte Zünder, Schrauben und zwei Stielhandgranaten gesichert hätte.
Durch die anhaltende Trockenheit sank der Wasserspiegel des rund 15 Meter tiefen Nussensees um fünf auf zehn Meter ab, so der Bezirkshauptmann. Dadurch war Kriegsrelikt aus dem Zweiten Weltkrieg zutage gekommen. Wegen der hohen Gefährdungslage für Touristen, Badegäste und Anrainer hatte Lanz das Platzverbot auf den gesamten Uferbereich sowie den angrenzenden Wanderweg rund um den See ausgedehnt. Inzwischen ist alles wieder frei zugänglich.