Nachfrage nach Tiefkühlprodukten im Jahr 2021 weiter hoch

02.03.2022 • 06:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Pandemie hat die Nachfrage der Österreicherinnen und Österreicher nach Tiefkühlprodukten in die Höhe schnellen lassen. Nach einem rekordverdächtigen ersten Corona-Jahr blieb die Lust der heimischen Verbraucher auf Produkte aus dem Eisfach auch 2021 hoch: 20 Packungen gingen im Jahr 2021 pro Kopf durchschnittlich über Österreichs Ladentische. Das sind zwar etwas weniger als 2020 (25 Packungen), seit 2019 ist der Umsatz in der Kategorie aber stark gewachsen.

So hat das geänderte Kaufverhalten dem Lebensmitteleinzelhandel bei Tiefkühlwaren seit 2019 ein sattes Umsatzplus von 15,9 Prozent beschert, hieß es in einer Aussendung von Iglo. Davon profitiert auch der Tiefkühlmarktführer, dessen Umsatz in der Kategorie seitdem um 18,1 Prozent gewachsen ist. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 184 Mio. Packungen Tiefgekühltes im Lebensmittelhandel gekauft (ohne Pizza, Eis und Torten). Der Umsatz war dabei im Vergleich zum Rekordjahr 2020 nur leicht rückläufig (minus 3,2 Prozent).

Die Corona-Pandemie dürfte das Konsummuster vieler Österreicherinnen und Österreicher bei Tiefgekühltem auch nachhaltig geprägt haben. Laut einer aktuellen Umfrage von Iglo unter 1.000 Befragten hat jeder zehnte Österreicher zuletzt einen größeren Tiefkühler angeschafft oder eine Anschaffung geplant. Besonders häufig trifft dies auf unter 30-Jährige (27 Prozent), Personen mit Kindern im Haushalt (16 Prozent) und Berufstätige zu, die mehr im Homeoffice arbeiten (18 Prozent).

“Tiefkühlprodukte sind schnell verfügbar, einfach portionierbar und dank der natürlichen Technik des Blitzfrierens frei von Konservierungsstoffen. Das hat seit 2020 vor allem jüngere Käufer von der Kategorie überzeugt. Diese Gruppe hat auch überdurchschnittlich oft für mehr Platz für Tiefkühlprodukte in den eigenen vier Wänden gesorgt”, erklärte Markus Fahrnberg-Schweizer, Geschäftsführer von Iglo Österreich, in einer Aussendung.