Novak Djokovic eliminiert in Peking topgesetzten Zverev

Altmeister Novak Djokovic kann es immer noch: Der 39-jährige Major-Rekordsieger hat am Sonntag im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Peking den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev ausgeschaltet. Nach einer starken Leistung rang der Serbe den dieses Jahr zweifachen Grand-Slam-Sieger aus Hamburg nach 2:34 Stunden 4:6,6:4,6:4 nieder. Zverev kann damit im Verlauf der Asien-Tournee Jannik Sinner noch nicht als Nummer 1 ablösen, womit es in Wien so weit sein könnte.
“Für diese Momente spiele ich immer noch, die Motivation ist groß, wenn man sich gut fühlt und gegen die Besten gewinnen kann”, sagte Djokovic im ATP-Interview. “Es war schwierig dieses Jahr, aber ich bin immer noch da und lasse die Jungen für ihr Geld arbeiten.” Im Match gegen Zverev habe er bei kühlen Temperaturen einen schlechten Start gehabt. “Ich habe mich nicht gut genug aufgewärmt, meine Schuld. Aber Mitte erster Satz habe ich gespürt, dass ich einen guten Rhythmus bekomme. Er ist derzeit der beste Spieler der Welt, wenn er so serviert, ist es ein Alptraum für seine Gegner. Ich bin froh, dass meine Nerven gehalten haben.”
Djokovic, der seine Peking-Gesamtbilanz auf 32:0-Siege schraubte, trifft nun im Halbfinale auf den als Nummer 3 gesetzten Russen Daniil Medwedew. Im Head-to-Head mit Zverev stellte er auf 10:5. Der aktuell knapp außerhalb der Top Ten befindliche Superstar hat in diesem Jahr noch kein Turnier gewonnen. Im zweiten Halbfinale treffen der Pole Hubert Hurkacz und der Australier Alex de Minaur aufeinander.