OMV konkretisiert Zeitplan für Gasförderung in Rumänien
Die rumänische OMV-Tochter Petrom und ihr staatlicher Partner Romgaz rechnen damit, die erste Gasförderung im Rahmen des Projekts “Neptun Deep” im Schwarzen Meer im ersten Halbjahr 2027 vornehmen zu können. Nach der erfolgreichen Offshore-Installation der Flachwasser-Förderplattform “Neptun Alpha” verlaufe das Projekt weiterhin planmäßig, gab die OMV am Montag in einer Aussendung bekannt. Das Zeitfenster lasse sich daher nun eingrenzen.
Sobald das erste Gas den Einspeisepunkt im nationalen Fernleitungsnetz erreicht, werde das Projekt “in eine Phase des schrittweisen Hochfahrens und der Betriebsleistungstests übergehen”. Die maximale Förderrate werde dann voraussichtlich bis Ende des dritten Quartals 2027 erreicht, so der Konzern in einer Mitteilung.
“Neptun Deep” gilt mit geschätzten 100 Milliarden Kubikmetern an förderbarem Gas als eines der bedeutendsten Erdgasvorkommen in der Europäischen Union. Das Projekt soll Rumänien zum größten Gasproduzenten der EU machen und die regionale Energiesicherheit stärken. Die Betreiberin OMV Petrom gehört zu 51,2 Prozent der österreichischen OMV, der rumänische Staat hält 20,7 Prozent der Anteile, weitere Anteile hält unter anderem der rumänische Pensionsfonds.