Passiv-Rauchen tötet in einem Jahr 1,7 Millionen Menschen
08.09.2026 • 15:01 Uhr

Weltweit leiden mehr als 2,7 Milliarden Menschen unter Passiv-Rauchen. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Passiv-Rauchen ist, wenn jemand Rauch von Zigaretten unfreiwillig einatmet. 767 Millionen Kinder weltweit sind davon betroffen. Im Jahr 2023 starben laut Schätzungen 8 Millionen Menschen durch Rauchen. Fast 1,7 Millionen davon waren Nicht-Raucher, die wegen Passiv-Rauchen starben.
Die Studie basiert auf Daten von 204 Ländern. Geforscht wurde in den Jahren 1990 bis 2023. Rauchen gilt zudem als die häufigste vermeidbare Todes-Ursache. Die Zahl der Raucher bleibt seit Jahren stabil. Auch die Zahl der Menschen, die unfreiwillig Tabak-Rauch einatmen, ist weiterhin hoch. Frauen sind davon besonders oft betroffen.