Rekordpreisgeld bei 75. Vierschanzentournee

27.10.2026 • 16:12 Uhr
Rekordpreisgeld bei 75. Vierschanzentournee

Bei der 75. Vierschanzentournee im kommenden Winter wird ein Rekordpreisgeld in Höhe von fast 700.000 Euro vergeben. Das kündigten die Veranstalter des Skisprung-Spektakels rund um den Jahreswechsel am Dienstag an. “Wir freuen uns auf eine denkwürdige Veranstaltung, die durch die Integration der Damenbewerbe zugleich ein Schritt in ein neues Zeitalter ist”, sagte Tourneepräsident Manfred Schützenhofer. Für die Frauen ist es die erste Tournee in der Weltcup-Geschichte.

Die Frauen-Bewerbe werden an allen vier Orten vor der Männer-Qualifikation stattfinden. Zum Auftakt in Deutschland in Oberstdorf (28. Dezember), dann in Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember) und nach dem Jahreswechsel in Österreich in Innsbruck (2. Jänner) und Bischofshofen (5. Jänner). Die Männer-Bewerbe finden jeweils einen Tag danach statt.

Anpassungen bei Teilnehmerinnen

Bei den Frauen gibt es allerdings Anpassungen bei der Anzahl der Teilnehmerinnen. In der am gleichen Tag stattfindenden Qualifikation nehmen 40 Athletinnen teil, von denen sich 30 für den Bewerb qualifizieren. Ins Finale schaffen es 20 Springerinnen. Wie bei den Männern wird im 1. Durchgang im traditionellen K.o.-Modus gesprungen.

Möglich wurde das Mammutprogramm der Vierschanzentournee durch die Installation einer Flutlichtanlage am Innsbrucker Bergisel in diesem Sommer. Durch die vollständige Integration der Frauen ins Tournee-Programm wuchs das Preisgeld auf 697.200 Euro an. Die erste Tourneesiegerin erhält zum goldenen Adler noch eine Siegprämie von 30.000 Euro.