Skiliftbetreiber wollen FFP2-Maskenpflicht bekämpfen

22.12.2020 • 21:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Seilbahnwirtschaft wird die vorgeschriebene Tragepflicht von FFP2-Masken während der Liftfahrt und beim Anstellen juristisch bekämpfen. Das kündigte der Obmann der Salzburger Liftbetreiber Erich Egger am Dienstag an. „Unserer Ansicht nach ist diese Vorschrift verfassungswidrig, weil sie gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt.“ Die Tragepflicht gilt nur für Personen über 14 Jahre im Bereich geschlossener Gondeln und den dazugehörigen überdachten Anstehzonen.

„Während man in Wien mit einem einfachen Mund-Nasen-Schutz U-Bahn fahren darf, braucht es in den Skigebieten eine hochwertige medizinische Maske, damit man sich in der freien Natur am Berg bewegen darf“, begründete Egger den Vorstoß des Fachverband der österreichischen Seilbahnen, einen Verfassungsjuristen damit zu beauftragen, gegen die neue Verordnung anzukämpfen. Dennoch werden in Salzburg fast alle Skigebiete am 24. Dezember in die Wintersaison starten.

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im Skigebiet gilt offenbar nur für Personen über 14 Jahre in geschlossenen Gondeln und überdachten Wartezonen. Das gaben die Vorarlberger Seilbahnbetreiber am Dienstagabend bekannt. Für alle anderen Aufstiegshilfen reiche ein konventioneller Mund-Nasen-Schutz aus.