Stronach will bei Bundespräsidentschaftswahl 2022 antreten

14.09.2021 • 11:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Magna-Gründer Frank Stronach will zurück aufs politische Parkett. Der 89-Jährige, der 2012 mit dem “Team Stronach” in die heimische Politik eingestiegen war und dieses Projekt nur wenige Jahre später wieder beendet hatte, wird am Mittwoch seine Absicht zur Kandidatur auf einer Pressekonferenz verkünden. “Frank Stronach ist zurückgekehrt, um das Land zu erneuern”, heißt es in der Einladung zur Vorstellung des “Zukunfsteams”, die im Wiener Cafe Landtmann stattfinden wird.

Für seine geplante Kandidatur zur Bundespräsidentenwahl 2022 hat sich der Austro-Kanadier Unterstützer geholt, deren Namen bei der Pressekonferenz präsentiert werden sollen. Neben Stronach werden am Mittwoch bei der Vorstellung des “neuen Team Stronachs” () auch “einzelne Mitglieder seines Zukunftsteams” anwesend sein. Darunter sind laut Pressemitteilung unter anderem “ein ehemaliger Minister, Granden aus der Wirtschaft, ein junger Start-Up-Unternehmer, ein Ex-Fußballnationalspieler, ein TV-Journalist, sowie ein Nationalratsabgeordneter, eine Abgeordnete des Bundesrats und drei Landtagsabgeordnete”.

Voraussetzung für das Antreten bei der Bundespräsidentschaftswahl ist u.a. das Alter: Ein Kandidat muss spätestens mit Ablauf des Wahltages das 35. Lebensjahr vollendet haben – und er muss zum Nationalrat wählbar sein. Darüber hinaus sind für den Wahlvorschlag mindestens 6.000 Unterstützungserklärung notwendig; der Wahlvorschlag kann zwischen dem “Stichtag” und dem 37. Tag vor der Wahl eingebracht werden. Bei der letzten Präsidentschaftswahl am 4. Dezember 2016 konnte sich Alexander Van der Bellen mit 53,79 Prozent in der Stichwahl gegen FPÖ-Kandidat Norbert Hofer durchsetzen, der 46,21 Prozent erreichte.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.