Verhandlungen zum Eisenbahner-KV starten am Montag

Am Montagnachmittag starten die heurigen Kollektivvertragsverhandlungen für die 55.000 Beschäftigten in insgesamt 98 österreichischen Eisenbahnunternehmen. Im Vorfeld hat die Gewerkschaft vida eine Inflationsabgeltung und ein Reallohnplus gefordert. “Wer etwas leistet, muss anständig bezahlt werden”, so vida-Chef Roman Hebenstreit. Neben den Eisenbahnern beginnt die vida demnächst auch in den Branchen Handel (Arbeiter), Bus, Lkw und Bewachung mit der Herbstlohnrunde.
Die Runde findet heuer ohne Metaller statt, weil sich hier die Sozialpartner im Vorjahr auf einen zweijährigen “Krisenabschluss” geeinigt haben. Als Basis für das Feilschen um mehr Lohn und Gehalt gilt im heurigen Herbst die rollierende Inflation der vergangenen zwölf Monate von über drei Prozent. Bei den Handelsarbeitern lagen die KV-Abschlüsse in den vergangenen zwei Jahren unter der rollierenden Inflation. “Diese Krisenabschlüsse haben die Lebensmittel nicht billiger, aber die Beschäftigten ärmer gemacht”, kritisierte Hebenstreit zuletzt.