Vier Arbeiter in Japan von Schnellzug erfasst und getötet
Im für seinen vorbildlichen Bahnverkehr bekannten Japan sind vier Arbeiter von einem Schnellzug erfasst und getötet worden. Örtliche Medien berichteten, die vier Männer hätten am Donnerstag auf den Gleisen im Shin-Kanuma-Bahnhof der nördlich von Tokio gelegenen Stadt Kanuma Unkraut entfernt, als ein Schnellzug sie erfasste. “Der Tod der vier wurde bestätigt”, sagte ein Vertreter der Feuerwehr.
Nach Angaben eines anderen Behördenvertreters waren beim Eintreffen der Rettungskräfte drei Arbeiter unter dem Schnellzug eingeklemmt gewesen. Ein Passagier des Schnellzugs sagte dem Sender NHK, Bahnmitarbeiter hätten zunächst prüfen müssen, wodurch das Rumpeln und der Lärm bei der Fahrt durch den Shin-Kanuma-Bahnhof verursacht worden war. Laut der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press handelte es sich bei den Todesopfern um Arbeiter in ihren 50ern oder 60ern. Die rund 50 Passagiere des Schnellzugs blieben bei dem Unglück unverletzt.
Japans Züge gehören zu den sichersten der Welt. Tödliche Zugsunglücke wegen technischer Probleme sind in dem Land extrem selten. Bei den japanischen Hochgeschwindigkeitszügen Shinkansen gab es seit ihrer Inbetriebnahme 1964 noch keine einzige tödliche Kollision oder Entgleisung.