Weißhaidinger beendet Saison und will Technik umstellen

Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat seine nicht berauschend verlaufene Wettkampfsaison aufgrund von Rückenproblemen vorzeitig beendet. Der Vize-Europameister von 2024 will sich in den kommenden Wochen erholen, bevor er beginnend mit Ende des Monats seine Wurftechnik umstellen wird. “Wir orientieren uns da an Weltrekordler Alekna und Europameister Ceh”, sagte Weißhaidinger, der bei der EM in Birmingham nicht über Platz zehn hinausgekommen war.
Die Technik-Anpassung beschreibt der 34-jährige Oberösterreicher so: “Es geht darum, sich beim Abwurf noch mehr zu verdrehen, um mit einer Art Peitscheneffekt mehr Druck auf den Diskus bringen zu können. Mehr Energie heißt größere Weite. Da geht es um Nuancen, die aber den großen Unterschied machen.”
Erfolgreiche Wurf-Adaptierungen der Vergangenheit dienen dem ehemaligen WM- und Olympia-Dritten als Vorbild. “Wir haben ja schon nach London 2017, München 2022 und auch nach Budapest 2023 technische Anpassungen vorgenommen. Und es hat sich immer ausgezahlt. Das soll auch diesmal funktionieren – für die WM 2027 in China und für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.” Weißhaidinger betonte, dass er sich nach wie vor konkurrenzfähig fühle. “Wichtig ist, dass ich zu 100 Prozent fit bin, das war heuer leider bei der EM in Birmingham nicht der Fall.”