Wifo und IHS legen neue Konjunkturprognose vor

09.04.2026 • 21:30 Uhr
Wifo und IHS legen neue Konjunkturprognose vor

Die Wirtschaftsforscher von Wifo und IHS legen am Freitagvormittag ihre neue Prognose für Österreichs Wirtschaft und das gesamtstaatliche Defizit für 2026 und 2027 vor. Im Dezember hatten die Experten für heuer ein Wirtschaftswachstum von 1,2 bzw. 1,0 Prozent prognostiziert. Angesichts des Iran-Kriegs und der stark gestiegenen Energiepreise wird jedoch mit einer Prognosekorrektur nach unten gerechnet. Die neuen Zahlen dienen als Basis für die bevorstehenden Budget-Gespräche.

Nach den Rezessionsjahren 2023 und 2024 sollte sich die heimische Volkswirtschaft weiter erholen. Doch mit dem Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar scheint dieser Aufschwung aus Sicht von Raiffeisen Research “abgesagt”. Sollten die kriegerischen Handlungen die kommenden Monate andauern, rechnen die Analysten mit einem Wachstum 2026 von nur noch 0,3 Prozent. Auch die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat zuletzt ihre Prognose auf 0,5 Prozent gesenkt. Aufgrund der sich schnell ändernden Lage sind die Prognosen jedoch mit hoher Unsicherheit behaftet, wird stets betont.