Wracks nach Kleinflugzeug-Kollision in NÖ sichergestellt

Im Fall der Kollision zweier Kleinflugzeuge in der Nähe des Flugplatzes Krems-Gneixendorf sind die Ermittlungen am Dienstag im Laufen gewesen. Die Wracks der abgestürzten Maschinen wurden sichergestellt, ein Sachverständiger soll sich mit der Unfallursache beschäftigen. Zudem wurden Obduktionen der verunglückten Piloten angeordnet, sagte Franz Hütter, Sprecher der Staatsanwaltschaft Krems. Ein 36- und ein 70-Jähriger sind bei dem Vorfall am Montag ums Leben gekommen.
Erhoben wird die Unfallursache vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben, sowie Tatortgruppe. Involviert ist auch die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes.
Der Zusammenstoß hatte sich am Montag gegen 9.15 Uhr ereignet. Eines der Ultraleichtflugzeuge dürfte als Zugmaschine einen Segelflieger in die Höhe befördert haben und nach dessen Ausklinken eine Kurve geflogen sein. Das zweite involvierte Kleinflugzeug startete indes und krachte in die Zugmaschine. Der in die Luft beförderte Segelflieger war in den Unfall nicht verwickelt und landete sicher.
Wasserwerfer kamen zum Einsatz
Für die beiden Piloten der kollidierten Maschinen kam jede Hilfe zu spät. Weil unklar war, ob das mit Pyrotechnik versehene ballistische Selbstrettungssystem der Flugzeuge ausgelöst hatte, mussten sich die Helfer zurückziehen und das Eintreffen des Entschärfungsdienstes abwarten. In weiterer Folge wurden auch Wasserwerfer eingesetzt.
Acht Feuerwehren standen mit 115 Mitgliedern und 32 Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls ausgerückt waren Polizei und Rotes Kreuz, auch der Notarzthubschrauber “Christophorus 2” war angefordert worden.