Zahl der Erdbebenopfer in Venezuela steigt weiter

Nach den Erdbeben in Venezuela sind nun 3.685 Todesopfer offiziell bestätigt. In nur 24 Stunden stieg deren Zahl um 150, wie aus einem Beitrag des Präsidenten der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, auf der Plattform X hervorgeht. Viele internationale Rettungsteams haben das südamerikanische Land bereits verlassen, andere sind noch im Einsatz. Auch Freiwillige suchen weiter unter den Trümmern.
Verzweifelte Angehörige, die ihre Familienmitglieder noch immer nicht gefunden haben, verlangen, dass weiter gesucht wird, bis diese lebend oder tot aufgefunden werden – damit sie zumindest bestattet werden können. Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten das Land am 24. Juni erschüttert. Mehr als Tausend deutlich schwächere Nachbeben folgten. Insbesondere im Bundesstaat La Guaira liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern. Zwei Wochen nach einem Erdbeben ist es Experten zufolge extrem unwahrscheinlich, dass Überlebende geborgen werden.