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So werden Amphibien vor dem Tod bewahrt

04.04.2022 • 15:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kroetenwanderung in Bayern beginnt
Krötenwanderung in Bayern beginnt APA/dpa/Nicolas Armer

Bayern: Ehrenamtliche sind unterwegs, um Amphibien zu retten.

In den kommenden Wochen sind wieder Frösche, Kröten, Molche und Lurche zu ihren Laichgewässern unterwegs, um sich zu paaren und ihre Eier abzulegen. Dafür müssen die Amphibien häufig Straßen überqueren.

Viele werden dabei überfahren und getötet. Um die Tiere vor dem Tod zu bewahren, haben Amphibienschützer von Naturschutzorganisationen in Kärnten und der Steiermark entlang der Straßen Zäune aufgestellt, welche die Amphibien stoppen. Die Zäune bestehen aus einem Kunststoffgeflecht oder aus Holzbrettern. Im Abstand von einigen Metern werden an der Innenseite der Zäune Kübel in den Boden eingelassen. Die Tiere fallen in diese Kübel und werden von den „Froschklaubern“ sicher zu ihren Laichgewässern und wieder retour gebracht. Dabei sprechen Fachleute von der Zaun-Kübel-Methode.

Viele ehrenamtliche Helfer sind jetzt täglich morgens und abends unterwegs. In den vergangenen Jahren konnten auf diese Art Hunderttausende Amphibien vor dem Straßentod bewahrt werden.

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